Nationenpreis in St. Gallen: „Wir haben gekämpft“

Auch im dritten Nationenpreis der laufenden Saison verfehlt ein deutsches Tam die Podestplätze. Bundestrainer Otto Becker kommentierte das Geschehen im Parcours von St. Gallen so: „Im ersten Umlauf haben uns die Nullrunden gefehlt, aber er zweite Umlauf verlief sehr gut, wir haben gekämpft, darauf können wir aufbauen.“ Das Glück war der deutschen Equipe wieder einmal nicht hold. Janne-Friederike Meyer-Zimmermann und der belgische Wallach Goya patzten im ersten Umlauf ebenso zweimal wie Marcus Ehning und der französische Wallach Pret a Tout. Mit vier Fehlerpunkten beendeten Christian Kukuk und der erst neunjährige westfälische Hengst Lukas sowie Hans-Dieter Dreher mit seiner Stute Berlinda (ZfdP) die Prüfung. Abzüglich des Streicheergebnisses zog die deutsche Mannschaft also mit 16 Fehlerpunkten in die zweite Runde ein. Hier gelangen großartige Ritte, denn Janne-Friederike Meyer-Zimmermann, Christian Kukuk und Hans-Dieter Dreher blieben fehlerfrei, so dass Marcus Ehning als Schlussreiter auf einen weiteren Einsatz verzichten konnte. Im Gesamtklassement erreichte die Equipe den vierten Platz.

Frankreich hatte in der Schweiz mit einem Team aus der zweiten Reihe den Sieg ergattert. Mit einer überragenden Leistung. Sie waren ohne Fehler geblieben. Die Schweizer Reiter landeten auf Platz zwei vor Belgien.

Quelle: FN-Press