Maurice Tebbel und Don Diarado flogen zum Sieg im Großen K+K Preis in Münster. (Foto: Fotodesign Feldhaus)

Nachbericht: Maurice Tebbel siegt im Großen Preis von Münster

von Jaqueline
15. Januar 2018
15. 01
ca. 2 Minuten

Maurice Tebbel siegt im Großen K+K Preis 2018. Dabei lässt er im Stechen den ebenfalls Nullgegangenen Gerrit Nieberg hinter sich.

In der Pressekonferenz am Donnerstag sagte Maurice Tebbel noch, dass er mit Don Diarado im Großen K+K Preis auf Angriff reiten wolle. Und das tat der junge Reiter auch. In einem anspruchsvollen Parcours bestehend aus elf Hindernissen und 14 Sprüngen galt es auf 360 Metern in weniger als 65 Sekunden ins Ziel zu kommen. Der Parcous war eng gebaut und technisch ist den Reiterpaaren viel abverlangt worden. Von insgesamt 46 Startern haben 14 frühzeitig aufgegeben, da sie zu viele Punkte auf dem Konto gesammelt haben. So blieben für den Stechparcours am Ende noch vier Starter mit Gerrit Nieberg und Contagio, Zascha Nygaard Adreasen auf Charmeur 137, Steffen Eikenkötter und Sir Sandro BS sowie Maurice Tebbel mit Don Diarado übrig. Vorgelegt hat Gerrit Nieberg (38,09 Sekunden). Nygaard Andreasen und Eikenkötter hatten einen Abwurf, somit war es an Tebbel Junior, zu entscheiden, welcher Spross eines ehemaligen Siegers den Großen Preis gewinnt. „Maurice war irgendwo zwischen Start und Ziel schneller, als ich“, sagt der Zweitplatzierte nach dem Ritt von Tebbel. Er sei allerdings froh, Contagio wieder selbst unter dem Sattel zu haben. Der Hengst war für ein Jahr verkauft gewesen, doch mit seiner neuen Besitzerin wollte es nicht klappen. So wurde der 14-Jährige Schimmel zurückgekauft. „Und jetzt bleibt er auch“, macht der Sohn von Lars Nieberg deutlich. Sieger Maurice Tebbel hingegen freut sich über sein erstes, gewonnenes Auto. Doch auch er lobt seinen vierbeinigen Partner Don Diarado: „Das ist ein Pferd mit viel Vermögen und Vorsicht. Er ist abgeklärt und clever.“ Als nächstes stehe Leipzig an. Doch auch der aus Warendorf stammende Steffen Eikenkötter hat ein besonderes Pferd unter dem Sattel gehabt. „Sir Sandros BS hat ein Stockmaß von gut 1,85 Meter“, sagt er über den Schimmel. Damit sei dieser nicht das perfekte Hallenpferd, da er eine große Galoppade habe. „Doch er macht alles mit“, gibt Eikenkötter zu bedenken. Das hat der Schimmel dann mit dem dritten Platz im Großen K+K Preis von Münster bewiesen.

 

Text: Jenny Musall

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