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Springen, Turnierergebnisse

Münster: Simone Blum und Alice auf Platz drei

Charlotte Bettendorf gewinnt vierte Etappe der Bemer Riders Tour Münster (fn-press). Die Weltmeister von 2018, Simone Blum (Zolling) und DSP… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
05.08.2019 2 min lesen
BLUM Simone (GER), AUGUSTSSON ZANOTELLI Angelica (SWE), BETTENDORF Charlotte (LUX) Münster – Turnier der Sieger 2019 Pressekonferenz Grosser Preis von Münster BEMER Riders Tour Etappenwertung CSI4* – Int. Jumping competition over 2 rounds (1.60 m) 04. August 2019 © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Charlotte Bettendorf gewinnt vierte Etappe der Bemer Riders Tour

Münster (fn-press). Die Weltmeister von 2018, Simone Blum (Zolling) und DSP Alice, präsentierten sich auch beim Turnier der Sieger vor dem Münsteraner Schloss in überragender Form. Zwei Wochen zuvor hatten sie den Großen Preis von Aachen mit Platz vier beendet, nun erzielten Blum und die Fuchsstute das drittbeste Ergebnis. Die Siegerin Charlotte Bettendorf vertrat die Farben Luxemburgs.

Die vierte Etappe der Bemer Riders Tour 2019 führte die Aktiven zum Turnier der Sieger nach Münster. Vor der Kulisse des Schlosses gingen 36 Paare beim Großen Preis des CSI4* an den Start, die besten neun konnten sich für den zweiten Umlauf qualifizieren. Die schnellste fehlerfreie Runde gelang der Luxemburgerin Charlotte Bettendorf im Sattel der französischen Stute Raia d’Helby. Ihre 33,93 Sekunden sollte keiner ihrer Mitstreiter unterbieten können. Selbst Simone Blum und die für ihre pfeilschnellen Runden bekannte Alice schafften dies nicht. Die Askari Tochter (Deutsches Sportpferd) benötigte 34,99 Sekunden – Platz drei, denn zwischen Bettendorf und Blum schob sich noch die Schwedin Angelica Augustsson-Zanotelli mit dem irischen Hengst Nintender Star.

In der Qualifikation für den Großen Preis, der Wertungsprüfung für die Riders Tour, hatte Nisse Lüneburg (Hetlingen) die Nase vorn. Der dreimalige Derby-Sieger meisterte mit dem zwölf Jahre alten Wallach Luca Toni, Oldenburger Springpferd v. Lord Z, das sechsköpfige Stechen in der Bestzeit von 43,21 Sekunden. Auf Platz zwei ritt der Luxemburger Christian Weier mit dem belgischen Hengst Global, gefolgt von Celine Schoonbrodt-de Azevedo aus Belgien mit der Holsteiner Stute Chepetta v. Cepetto.

Noch einmal haben die Aktiven Mitte September in Paderborn Gelegenheit, Punkte fürs Finale der Riders Tour zu sammeln. Dieses findet nicht mehr in der Münchner Olympiahalle statt, sondern wird erstmals im kommenden Februar ins Hallenturnier von Neumünster (13. bis 16.2.) eingebunden.    hen

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