Münster: Keiner ist schneller als Toni Haßmann

von Stina Berghaus
15. Januar 2018
15.01.2018
ca. 2 Minuten

Am Samstag musste das Championat von Münster im Stechen entschieden werden. Toni Haßmann hat sich den Sieg mit dem zehn-Jährigen Channing L geholt. Nun kann der Springreiter im Auto nach Hause fahren.

Das Championat von Münster ist mit Namen wie Toni Haßmann, Katrin Eckart und Gert-Jan Bruggink besetzt gewesen. Publikumsliebling Michael Jung konnte jedoch nichts reißen. Am Ende waren es fünf Punkte im Umlauf und das Stechen war gestrichen. Allerdings schafften es zehn Reiter in dem 365 Meter langen Parcours, Null zu gehen. Der Stechparcours hatte nur noch sieben Sprünge, die in maximal 48 Sekunden durchritten werden mussten. Am Ende wurde es spannend. Jonathan Gordon legte 31,44 Sekunden vor. Diese Zeit schien unschlagbar, doch Toni Haßmann konnte diese Zeit mit 31,06 unterbieten. Kathrin Eckermann wurde mit dem Schimmel Cornwell 8 auf dem dritten Platz, die beste Amazone in dieser Prüfung. „Cornwell ist ein sensibeles Pferd, den ich erst seit Oktober letuten Jahres bei mir im Stall habe“, sagt Eckermann nach der Prüfung. Am Anfang habe sie den Wallach für die Zusammenarbeit mit ihr überzeugen müssen. Doch inzwischen gebe der Schimmel von Cornado 1 x Quie Dam de Revel alles für seine Reiterin. Der junge Ire Jonathan Gordon sicherte sich mit der neun-Jährigen Stute Kalence Flying den zweiten Platz. „Kalence habe ich seit September bei mir“, sagt der junge Reiter, der sich im Oktober letzten Jahres selbstständig gemacht hat. Im Stall von Edna Caroll habe er sechs Pferde, die zwischen sieben und neun Jahre alt seien. Doch nur die neunjährige Kalence Flying sei bereit für die großen Aufgaben. Deshalb werde er schauen, wann er die Stute einsetzen werde. Auch Sieger Toni Haßmann hat sich genau überlegt, auf welches Pferd er setzt. Die Wahl fiel auf den zehnjährigen Channing L. „In den letzten Wochen war ich mit diesem Pferd immer wieder zweiter“, so der Reiter. Dass es dieses Mal mit einem Sieg geklappt hat, freue ihn. „Zum Glück ist Felix in Basel. Da bleibt mehr Geld für mich“, scherzt er nach dem Ritt. Münster sei für ihn auch immer eines der Turniere, die etwas Besonderes im Kalender seien. „Hier habe ich auch Freunde. Und die Atmosphäre ist auch toll“, sagt er abschließend.

 

Text: Jenny Musall

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