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28-Jährige gewinnt Großen Preis, Championat und Finale Mittlere Tour Münster (fn-press). Was für ein Turnierwochenende für Katrin Eckermann (28) aus… Artikel lesen

Larissa Lienig
13.01.2019 2 min lesen
Voller Einsatz von Katrin Eckermann (GER) und Caleya bei der Qualifikation zur DKB-Riders Tour 2018. (Foto: www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz)

28-Jährige gewinnt Großen Preis, Championat und Finale Mittlere Tour

Münster (fn-press). Was für ein Turnierwochenende für Katrin Eckermann (28) aus Füchtorf bei Warendorf: Beim K + K Cup, dem bekannten Hallenturnier in der Halle Münsterland, triumphiert sie in beiden Hauptspringen. Mit ihrer zehnjährigen Stute Caleya gewann sie zunächst das Championat von Münster und zum Schluss des Turniers auch noch den Großen Preis. Hinzu kam der Sieg im Finale der mittleren Tour mit F.C. Okarla.

Katrin Eckermann strahlte. Dieses Wochenende war so ganz nach ihrem Geschmack. Den Springprüfungen beim K + K Cup in Münster drückte die 28-jährige, die im niederrheinischen Kranenburg aufwuchs, klar ihren Stempel auf. Zunächst verwies sie die Konkurrenz im Championat von Münster, der zweitwichtigsten Prüfung, auf die Plätze. Im Sattel der von ihrem Vater Otmar Eckermann ausgebildeten rheinischen Stute Caleya (v. Calido I) schaffte sie in fehlerfreien 31,54 Sekunden den schnellsten Ritt im Stechen und verwies Tobias Schwarz (Herbolzheim) mit der Holsteiner Limbus-Tochter La Belle-J knapp auf Platz zwei (31,68). Dritter wurde Felix Hassmann (Lienen), der seinen westfälischen Hengst Balzaci in 32,08 Sekunden, ebenso ohne Abwurf, über die Ziellinie ritt.

Die schnelle Katrin wuchs auch im Großen Preis über sich hinaus. Acht der 46 Paare hatten sich fürs Stechen qualifizieren könenn, und wiederum gab Eckermann mit der zehnjähriigen Caleya „Vollgas“. 35,17 Sekunden – da konnte auch Tobias Schwarz (Emsdetten) nicht viel ausrichten. Er und die Württemberger Stute Buffy v. Baalon benötigen über zweieinhalb Sekunden mehr, es wurde Platz zwei (0/36,37). Wie schnell Katrin Eckermanns Ritt war, merkten die Zuschauer spätestens, als Felix Hassmann mit der westfälischen Stute Balance v. Balou du Rouet durch den Stechparcours sauste. Hassmann ist bekannt dafür, dass er nichts anbrennen lässt und zu den schnellsten Reitern der Welt gehört. Aber auch er musste passen, erneut Platz drei (0/37,90).

Der Vollständigkeit halber: Auch beim Finale der Mittleren Tour hieß die Siegerin Katrin Eckermann, diesmal allerdings im Sattel der niederländischen Stute F.C. Okarla. 38,3 Sekunden lautete die Zeit, der zweitplatzierte Michael Hagemann (Nottuln) war viereinhalb Sekunden länger unterwegs.

FN-Press

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„Entspanne dich, lass das Steuer los. Trudele durch die Welt, sie ist so schön.“ - Kurt Tucholsky