Mit Luke McDonald gegen die Promis

Top-Springsport, tanzende Dressurpferde und 20.000 begeisterte Zuschauer:
Schon am Auftakttag ging bei Pferd International München auf der Olympia-Reitanlage die Post ab. Zur Sache ging es da gleich auf dem großen Hufeisenplatz, der mit seiner olympischen Vergangenheit immer wieder für das entsprechende Flair sorgt.
48 Reiter hatten sich in der ersten Qualifikation zum Großen Preis von Bayern, dem Preis der Freunde Pferd International München 2018, in die Starterlisten eingetragen, nur fünf davon schafften den Umlauf fehlerfrei und landeten damit im Stechen. Und hier wurde es richtig spannend, am Ende machte ein Däne das Rennen. Soren Pedersen steuerte den dreizehnjährigen Hengst Tailormade Chaloubet in Rekordzeit durch den Parcours, die Uhr blieb bei 38,66 Sekunden stehen, das war der Sieg.
Auf Platz zwei landete Alexander Schill (RV Ichenheim) mit Cruising vor der Vorjahressiegerin im Großen Preis, Annina Züger aus der Schweiz, die Louis gesattelt hatte.
Einen guten vierten Platz belegte der beste Bayer im Top-Starterfeld:
Max Weishaupt aus Jettingen hatte seinen bayerischen Hengst Luke McDonald gesattelt und lieferte mit dem 16-jährigen Lord Inci Pit-Sohn eine gelungene Runde.

Für Soren Pedersen erwies sich Süddeutschlands größte Freiluftveranstaltung rund ums Pferd überhaupt als gutes Plätzchen. Mit Tailormade Sandros S Bella holte sich der Däne auch in einem CSI***-Springen den Sieg. Die goldene Schleife in einem CSI*-Springen ging an Mario Walter (Ostalb) mit Lancerto, gefolgt von Maximilian Schmid aus Utting, der Cassia de Lys auf Rang zwei steuerte.

(pm)