MET Oliva: Katharina Offel gewinnt CSI2* Grand Prix

von Jaqueline
26. März 2018
26.03.2018
ca. 2 Minuten

Genau wie in der vergangenen Woche war es auch an diesem Wochenende wieder Katharina Offel, die den Sieg im CSI2* Grand Prix bei der Spring MET III holen konnte – diesmal allerdings mit einem anderen Pferd: Amarit d’Amour.

Der 30.000€ Grand Prix hatte eine große Anzahl an Starter, 81 um genau zu sein. 16 von ihnen schafften es ins Stechen. „Der Parcours war sehr technisch, hoch genug und sehr fair. Bei so vielen Reitern hat der Course Designer einen guten Job gemacht, es sind immerhin 16 ins Stechen gekommen“, so Offel.

 

Der Schweizer Yannick Jorand war auf Cipetto 2 in Führung gegangen, nachdem er eine schnelle und fehlerfreie Runde im Stechen hingelegt hat. So sah es lange danach aus, dass der Schweizer den Sieg in der Gold Tour holen würde. Aber dann kam Katharina Offel mit dem neunjährigen Wallach Amarit d’Amour. Eine rasante Wendung vor der vorletzten Gerade ließ ein Raunen durchs Publikum gehen, danach ging es mit Vollgas auf die letzte Linie und über den Oxer – 0.09 Sekunden war Offel damit schneller als der Schweizer Jorand und konnte sich über ihren zweiten Grand Prix-Sieg in Folge freuen. Der dritte Platz ging an die Niederländerin Stefanie van de Brink auf Baronescha.

 

„Ich bin total glücklich. Dass ich in den Parcours komme und direkt einen zweiten Sieg schaffe und das mit einem anderen Pferd – das macht mich richtig stolz. Ich hatte Glück, dass ich als Letzte ins Stechen durfte und so die Runde von Yannick sehen konnte. Deshalb hatte ich zumindest eine Idee, wie ich ihn schlagen könnte“, so Offel. „Amarit d’Amour ist von Natur aus sehr schnell und mir war klar, dass wenn ich den Rhythmus halten und ein wenig Glück in den Wendungen haben würde, dass ich eine gute Chance haben würde. Ich wollte nicht das ganze Stechen über alles aus ihm rausholen, weil er auf diesem Level noch sehr unerfahren ist, insbesondere in den Stechen. Er hat heute alles für mich gegeben und ich bin unfassbar stolz auf ihn!“

Amarit kam als Siebenjähriger zu Offel und sie hat ihn selbst auf Grand Prix-Niveau gebracht. „Am Anfang war es oft schwierig mit ihm, weil er sehr hitzig ist und auch noch ziemlich grün hinter den Ohren. Wir hatten unsere Auf und Abs, aber ich habe immer an ihn geglaubt und ihm viel Zeit gelassen. Jetzt ist er bereit und die ganze Arbeit zahlt sich aus. Er vertraut mir zu 100% und gibt mir so viel zurück. Ich hatte heute ein tolles Gefühl“, ergänzt Offel.

 

 

Pressemitteilung/ Übersetzung: horseweb.de

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