Springen

Luciana Diniz bezieht Stellung zum Thema Gamaschen

Die gebürtige brasilianische Springreiterin Luciana Diniz, die für Portugal startet, hat Stellung bezüglich des Themas Gamaschen bezogen. Sie hat ein… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
25.04.2018 2 min lesen
Luciana Diniz spricht sich deutlich für das Wohlergehen der Pferde ein. (Foto: Stefan Lafrentz)

Die gebürtige brasilianische Springreiterin Luciana Diniz, die für Portugal startet, hat Stellung bezüglich des Themas Gamaschen bezogen. Sie hat ein Video auf Facebook gepostet, wo sie mit Camaro 2 in Eschweiler siegt. Darunter ist zu lesen:

„Einfach, echt und frei. Camaro zeigte sein Selbstvertrauen beim Sieg im Großen Preis mit einem normalen Gebiss und normalen Gamaschen. Auch ohne die ‚berühmten hinteren Gamaschen‘ kann man gewinnen!“

Diese Aussage spiegelt die Debatte wider, die am Ende der Longines-Weltmeisterschaft in Paris ausgelöst wurde. In einer Pressekonferenz hatte sich die italienische Journalistin Susanna Cottica über die auffällig aktive Hinterhand von Admara empört, die ihren Reiter Carlos Enrique Lopez Lizarazo das ein oder andere Mal in Raumnot brachte. Es kam der Verdacht auf, dass er spezielle Gamaschen für die Hinterbeine verwendet hatte, die sehr eng geschnallt werden und so über dem Sprung aufgrund des Schmerzempfindens einen unverhältnismäßigen Einfluss auf die Aktion des Pferdes haben. Diese Gamaschen verstoßen gegen die Regeln und es wurden bereits zahlreiche Reiter disqualifiziert. John Roche, verantwortlich für das Springreiten bei der FEI, war ebenfalls auf der Pressekonferenz und antwortete Susanna Cottica: „Sie haben sicher mitbekommen, dass diese Gamaschen spätestens 2021 vollständig verboten werden sollen. Wenn das bisher noch nicht vollständig gelungen ist, so liegt es daran, dass wir dies nicht während der Qualifikationphase für Olympia durchführen können. Das was wir heute alle gesehen haben, war komplett überspitzt und wir werden die entsprechenden Konsequenzen veranlassen.“

 

Wenn es nach Luciana Diniz gehen würde, sollte die FEI „jetzt und mehr als je zuvor reagieren und nicht erst nach den Olympischen Spielen!“ 

 

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