LGCT of Madrid - Denis Lynch (IRL) on RMF Echo - 6 May 2018 (Photo:Mario Grassia/LGCT)

Lightning fast Lynch Victorious in COPA S.M. EL REY – Trofeo Volvo

von Jaqueline
07. Mai 2018
07. 05
ca. 3 Minuten

Denis Lynch (IRL) und RMF Echo waren die letzten Gewinner eines sensationellen Spitzensport-Wochenendes bei der Longines Global Champions Tour von Madrid.
Der Ire legte eine blitzschnelle Stechrunde an den Start, um die COPA S.M. EL REY – Trofeo Volvo für sich zu holen. Ebenfalls im Stechen waren Pieter Devos (BEL) mit Apart und Cameron Hanley (IRL) mit Eis Isaura.
Ein begeisterter Lynch sagte: „Er ist ein sehr schnelles Pferd. Er gibt sein Bestes, und ich bin sehr glücklich, ihn zu haben, also danke an Rushy Marsh [Farm]. Wir hatten eine gute Chance bis zum Schluss – wir hatten eine Glücksträhne, aber man braucht hier Glück, um so zu gewinnen!“

Die letzte Klasse des Wochenendes, auch bekannt als „The King’s Cup“, ist Teil der langen Tradition, die dieses Wochenende die 108. Ausgabe der Show in Madridstatt fand.
The King´s Cup zog am letzten Tag eine große Zahl an Zuschauern in die Arena, um zu sehen, wie sich die Konkurrenten duellieren.
Santiago Varela Ullastres ritt einen weiteren raffinierten Kurs, er vorführte eine Mischung aus riesigen Oxern mit langen Distanzen, die mit zarten Vertikalen untermalt waren und kürzere, gesammelte Schritte erforderten.
Der Sprung über das Wasser forderte die Reiter dieses Mal alles ab, um ihren Rhythmus zu behalten.
Für den ersten Reiter Michael Whitaker (GBR) mit Top-Pferd Viking ritt so auch ziemlich vorsichtig, was ihm Zeit kostete, so stoppte die Zeit ausserhalb der 
75 Sekunden.
Andere wurden von der knappen Zeit eingeholt, darunter Marcus Ehning (GER) mit Funky Fred, die wussten, dass heute nicht ihr Tag war.
Als Erster ging Gerco Schröder (NED) mit dem 15-jährigen Schimmelwallach Glocks Cognac Champblanc an die Zuschauer und die feierten eine meisterliche Runde. Kurz darauf folgten Alberto Zorzi (ITA) und Danique, die knapp unter der Zeit, in der ein Stechen möglich gewesen wäre, nah dran blieb.
Ein Augenmerk war an diesem Wochenende auch auf dem Spanier
 Eduardo Alvarez Aznar gerichtet, der auch sein weiteres Top-Pferd Fidux, an den Start brachte. Er ritt mit so viel leidenschaftlicher und  enthusiastischer Unterstützung des Publikums für ihren Heim-Helden, dass er mit einer Zeit von 70,76 Minute als schnellster den Parcours ritt und somit einer der stärksten Anwärter für das Stechen war.
Zum Stechen trat er mit Niels Bruynseels (BEL) mit Gancia de Muze, Evelina Tovek (SWE) mit Mills Sheridan, Jos Verlooy (BEL) mit Igor, Laura Kraut (USA) mit Whitney, Denis Lynch (IRL) mit RMF Echo, Simon Delestre (FRA) mit Sultan de Beaufour, Pieter Devos (BEL) mit Apart, Henrik von Eckermann (SWE) mit Flotte Deern und Cameron Hanley (IRL) mit Eis Isaura, an.
Als erster ging Gerco Schröder (NED), mit Glock’s Cognac Champblanc ins Stechen, der mit 43.47s die Zeit stoppen konnte. Stets bewusst, wer auch noch an den Start ging. Schneller war der Italiener
 Alberto Zorzi, er hat die Arena mit Danique, mit einer Zeit von 39.82s eine neue Zeit angesetzt. Die Zuschauer brachen in jubeln aus, als ihr Landsmann Eduardo Alvarez Aznar und Fidux, zum letzten Mal an diesem Wochenende, die Arena betraten.
Er schlug sich sehr gut, ich leider reichte es nicht um den Italiener zu schlagen, die Uhr blieb bei 39,94 Sekunden stehen, nur Bruchteile hinter Alberto Zorzi. Doch die Menge feierte ihn trotzdem.
Der Druck auf die restlichen Reiter war nun enorm, so versuchte
 Niels Bruynseels (BEL) mit Gancia de Muze, tapfer zu sein und als schnellster ins Ziel zu kommen. Doch leider reichte seine sehr gute Zeit nicht, da er einen Fehler hatte. Das schwedische Nachwuchstalent Evelina Tovek (SWE) folgte dem Beispiel und nahm die innere Linie bis zum letzten Zaun, aber die abgewinkelte Distanz kostete sie die Vorderschiene des letzten Volvo-Oxers.
Jos Verlooy (BEL) nahm eine andere Route mit seinem 9-jährigen Igor, der bis zu letzt galoppierte, was aber leider nicht reichte, da er bei 40.22 lag.
Laura Kraut (USA) und der heißblütige Whitney hatten einen blitzschnell Start, lagen am Anfang zeitlich mit Zorzi. Doch nahm die Stute eine Wendung zu kurz und brachte so eine Stange zu fall, was das Aus für die beiden bedeutete.
Spannend wurde es als Denis Lynch (IRL) mit RMF Echo 
alle Register zog, ein weiterer feuriger Fuchs, der die Herausforderung annahm und alles zu geben schien. Ein brillanter Rollback in die Vertikale und ein Cut innerhalb des Longines-Tores sorgten dafür, dass sie pünktlich und mit perfektem Tempo die Führung übernahmen: 37.37s.
Drei Reiter blieben übrig und die Menge machte sich bereit für den finalen Showdown. Pieter Devos (BEL) und Apart starteten langsam, aber gegen Ende des Kurses nahmen Siena Geschwindigkeit zu, umsichtig bei einer Zeit von 38,19 Sekunden den zweiten Platz zu sichern. Bei Henrik von Eckermann (SWE) sah es am Anfang sehr schnell aus, reichte jedoch nicht, so dass er mit seiner 11 Jahre alten Flotte Deern, auf den Platz knapp hinter Devos, mit 39.68s lag.
Der letzte Reiter Cameron Hanley (IRL), wusste, dass er nun alles aus seiner 10-jährigen Fuchsstute Eis Isaura holen musste, um die Zeit seines Landsmanns Lynch zu schlagen. Sie schlugen sich wacker, es reichte jedoch nicht um sieben Landsmann zu schlagen, die Uhr stoppte unter ihm bei 38.70s.

Damit endet ein weiteres spannendes Rennen im spanischen Meisterschaftsrennen und die Tournee geht nun in die Saison 2018 nach Hamburg.

(pm)

Weitere Artikel

Marike Weber - 
15. Dezember 2018
ca. 4 Minuten
Larissa Lienig - 
14. Dezember 2018
ca. 1 Minuten
Larissa Lienig - 
14. Dezember 2018
ca. 1 Minuten
Larissa Lienig - 
14. Dezember 2018
ca. 1 Minuten
Jaqueline - 
13. Dezember 2018
ca. 1 Minuten