Italienischer Springreiter Giacomo Bassi gesperrt

Der italienische Spring­reiter Giacomo Bassi ist vom FEI-Tribunal für zwei Jahre gesperrt worden. Im März 2017 waren im Blut seines damals zehnjährigen KWPN-Hengstes Cenerado auf einem CSI3* Turnier in Gorla Minore die beiden verbotenen Substanzen Stanozolol und Ketoprofen nachgewiesen worden. Nun muss der Springreiter 4.000 Franken Strafe und 2.500 Franken Prozesskosten zahlen und bis zum 11. März 2019 auf Turniere verzichten. Bassi war zunächst provisorisch gesperrt worden, bis die B-Probe den Verdacht bestätigt hatte. Gegenüber der FEI gab er in Form einer „Admission of Guilt“ zu, dass der Hengst wie vom Tierarzt empfohlen wegen chronischer Entzündungen behandelt worden sei. Die Behandlung sei eigens für das Wohlergehen des Pferdes gewesen und dass – entgegen der Aussage von ACME – Stanozolol immer verboten sei. Er fühle sich deshalb hintergangen. Weiterhin sagt Bassi: „Ich erkenne meinen Fehler an und übernehme jegliche Verantwortung. Es tut mir aufrichtig Leid für das Event und zu meiner eigenen Verteidigung möchte ich sagen, dass ich nur im Sinne des Pferdes und für sein Wohl und seine Gesundheit gehandelt habe.“

Die FEI hielt jedoch dagegen, dass er ein „Reiter auf höchstem Level sei, der seit 2006 auf FEI-Turnieren startete“ und sich der Dopingregeln bewusst sein müsste.

Das gesamte Urteil inklusive des Eingeständnisses von Bassi gibt es hier.