Springen

Gijon: Platz vier für deutsches Springreiterteam

Italien gewinnt Nationenpreis vor Großbritannien und Frankreich Gijon (fn-press). Die Nationenpreis-Saison nähert sich dem Ende. Im spanischen Gijon gingen überwiegend… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
31.08.2019 2 min lesen
Symbolbild Springen – www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz 15. April 2018)

Italien gewinnt Nationenpreis vor Großbritannien und Frankreich

Gijon (fn-press). Die Nationenpreis-Saison nähert sich dem Ende. Im spanischen Gijon gingen überwiegend junge Aktive an den Start. Die deutsche Equipe mit Markus Brinkmann (Herford), Jens Baackmann (Münster), Nisse Lüneburg (Hetlingen) und Holger Hetzel (Goch) schlug sich wacker und belegte den vierten Platz. Den Sieg sichert sich ein italienisches Nachwuchsteam.

Für Holger Hetzel war es ein gewisses déjà-vu. Der 59 Jahre alte Springreiter aus Goch am Niederrhein startete schon 1993 mit der deutschen Mannschaft bei den Europameisterschaft im spanischen Atlantikstädtchen Gijon. Damals erzielte er mit Gipfelstürmer den vierten Platz mit der Mannschaft. Jetzt wurde es wieder Platz vier, diesmal im Sattel des Holsteiners Legioner (v. Limbus). Der Routinier war in Begleitung junger Springreiterkollegen am Start. Der Münsteraner Berufsreiter Jens Baackmann feierte sogar seine Nationenpreis-Premiere.

Die erste Runde des „Länderspiels“ beendete Deutschland auf Rang fünf. Der dreimalige Derby-Sieger Nisse Lüneburg und sein Wallach Luca Toni (v. Lord Z) aus dem Zuchtverband Oldenburg International blieben fehlerfrei, aber Jens Baackmann und seine westfälische Schimmelstute Carmen (v. Cornet Obolensky) kassierte ebenso vier Fehlerpunkte wie Markus Brinkmanns Holsteiner Pikeur Dylon (v. Diamant de Semilly) und Hetzens Legioner. Co-Bundestrainer Heiner Engemann (Porta Westfalica) war dennoch zuversichtlich: „Ich hatte gedacht, dass wir in der zweiten Runde noch etwas noch vorne kommen würden.“

Markus Brinkmann blieb im zweiten Umlauf fehlerfrei, aber bei Jens Baackmann und Nisse Lüneburg summierten sich Abwürfe. Engemann: „Zum Schluss hat uns Holger noch eine tolle Nullrunde beschert und uns den vierten Platz gesichert. Insofern können wir zufrieden sein, das war hier ein sehr hohes Niveau und wir haben guten Sport erlebt.“ Die siegreiche italienische Nachwuchsmannschaft kam mit sechs Fehlerpunkten ins Ziel, gefolgt von dem britischen Team (8) und der französischen Equipe (9). Deutschland teilte sich mit 16 Fehlerpunkten den vierten Platz mit Irland.   hen

 

Quelle: FN

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