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Equestrian Summer Circuit: Top-Platzierungen für Österreich in ersten Finalentscheidungen

Am Samstag fielen beim Equestrian Summer Circuit I die ersten Finalentscheidungen in insgesamt fünf Bewerben. Der Deutsche Manfred Scheid feierte… Artikel lesen

Larissa Lienig
30.06.2019 2 min lesen
Markus Saurugg © iSPORTPHOTO

Am Samstag fielen beim Equestrian Summer Circuit I die ersten Finalentscheidungen in insgesamt fünf Bewerben. Der Deutsche Manfred Scheid feierte im Medium Tour Finale seinen zweiten Sieg. Markus Saurugg wurde Zweiter.

Lediglich acht der insgesamt 58 Reiter-Pferd-Paare, die am Finale der Medium Tour über 140 cm teilnahmen, blieben im selektiven Grundumlauf fehlerfrei und qualifizierten sich für das Stechen um den Sieg. Unter ihnen waren mit Markus Saurugg und Stefan Eder auch zwei österreichische Teilnehmer. Mit einem fehlerfreien Ritt in 41,33 setzten sich Markus Saurugg und sein Holsteinerhengst Baloubet by Etl, die ja den Medium Tour Bewerb am Freitag gewinnen konnten, an die Spitze des Feldes. Der Oberösterreicher Stefan Eder war mit Cobra als vorletzter Starter im Stechen zunächst der einzige, der die Zeit des Steirers unterbot. Allerdings kassierte der 37-Jährige einen unglücklichen Abwurf am vorletzten Sprung. Die Zeichen standen ganz auf Heimsieg. Als letzter Starter ging der Deutsche Manfred Scheid ins Rennen um den Sieg. Er hatte bereits am Mittwoch die Premium Tour gewonnen. Im gestrigen Bewerb setzte er auf die Hannoveranerstute Leotie KJ. Der 54-jährige Routinier legte seinen Ritt schlau an, riskierte mit engen Wendungen und nutze die raren Geraden zum Herausholen wertvoller Zeit. Mit einem fehlerfreien Ritt in 39,11 Sekunden nahm er Saurugg knapp zwei Sekunden ab und feierte den zweiten Sieg dieser Woche. Der Erstplatzierte der Big Tour am Donnerstag, Bronsilav Chudyba wurde mit Guayarmina WV Dritter.

Schneider vereitelt österreichischen Doppelsieg

Zu einem wahren Hundertstelkrimi entwickelte sich das Finale der Premium Tour (135 cm), das als spätabendliches Flutlichtspringen ausgetragen wurde. Insgesamt 13 ReiterInnen, davon vier Österreicher qualifizierten sich für das Stechen. Dort sorgte Christian Juza für einen überraschenden Führungswechsel. Er löste auf Mister Z mit einer schlau angelegten Runde den vorerst führenden Bronsilav Chudyba, der sicherlich zum engsten Favoritenkreis zählte, an der Spitze ab. Seine vorläufig aufgestellte Bestmarke von 41,26 Sekunden sollte dennoch nicht ganz für den Sieg reichen. Der aus Deutschland angereiste Karl Schneider holte im Sattel von Louie insbesondere auf der langen Geraden vor dem letzten Sprung noch einmal alles heraus und unterbot Juzas Zeit um 16 Hundertstelsekunden. Auch dem Tiroler Christoph Obernauer gelang mit Kleons Jersey eine schnelle fehlerfreie Runde. Er wurde mit der Zeit von 41,87 Sekunden Dritter.

Pech in Youngster-Finali

Nachdem die Nachwuchscracks der österreichischen Equipe in den beiden ersten Runden der Youngster-Tour-Bewerbe für zahlreiche Platzierungen gesorgt hatten, waren die Erwartungen in den drei Youngster Tour Finali am gestrigen Samstag hoch. In den Bewerben für fünf- und siebenjährige Pferde gelang es allerdings keinem österreichischen Duo, eine Platzierung zu erreichen. Es gewannen der Führende der LA Youngster League 2019 David Horvath (SVK) mit On Top van het Meerdaalhof und Kamil Papousek (CZE) mit Great Feeling. Im Finale der Sechsjährigen zogen 17 Reiter-Pferd-Paare in das Stechen ein, das der Kroate Andrija Hrgovic auf Incognito Z mit der schnellsten fehlerfreien Runde beendete. Lisa Maria Rudigier landete mit Zangersheide-Stute Cumtaga van de Marsweg Z als beste Österreicherin auf dem dritten Endrang. Das Duo war bereits am Dienstag und Mittwoch siegreich gewesen. Ebenfalls platziert waren Jennifer Jaritz mit Copino J (5. Platz), Dominik Juffinger mit Neugschwents Contex (6. Platz), Laura Lehner mit I’m Number One Z (8. Platz), Markus Saurugg mit Fioletta (10. Platz) und Stefan Eder mit Centa Girl (13. Platz).

Pressemitteilung