Ein Event mit grosser Anziehungskraft weit über die Grenzen hinaus

Ein Event mit grosser Anziehungskraft weit über die Grenzen hinaus

von Jaqueline
09. Oktober 2018
09. 10
ca. 3 Minuten

Genf, 9. Oktober 2018 – Vier Disziplinen des Reitsports, ein Programm mit mindestens zwei Höhepunkten pro Tag und die besten Reiter und Fahrer der Welt, darunter die Helden der Weltreiterspiele, sind die Grundzutaten des Concours Hippique International (CHI) von Genf, der vom 6. bis 9. Dezember im Palexpo stattfindet.

Beim 58. CHI Genf werden wieder Wettbewerbe im Springen, in der Dressur, im Fahren und in der Vielseitigkeit ausgetragen. Beim Springen wird der Rolex Grand Prix, einer der vier Majore des Rolex Grand Slam of Show Jumping, am Sonntagnachmittag selbstverständlich für Aufmerksamkeit sorgen. Nach seinem jüngsten Sieg bei den Spruce Meadows „Masters“ in Calgary hat der atemberaubende Ägypter Sameh El Dahan seinen Grand Slam Zyklus begonnen und wird versuchen, in Genf einen Doppelsieg zu erringen, sicherlich mit seiner Glücksbringer Stute Suma’s Zorro. Der Vorjahressieger Kent Farrington aus den USA wird auch nichts unversucht lassen, um seinen Titel zu verteidigen.

Bei den Springprüfungen wird das Rolex IJRC Top 10 Finale am Freitagabend ausgetragen. Wenn die Teilnehmer anhand der FEI Weltrangliste vom November bekannt gegeben werden, könnte es möglich sein, dass zwei Schweizer Reiter dabei sind. Martin Fuchs und Steve Guerdat könnten mit ihren jeweiligen Silber- und Bronzemedaillen bei den letzten Weltreiterspielen zu den zehn besten Reitern der Welt gehören.

Neben dem Rolex Grand Prix können die Reiter bei fünf weiteren hochkarätigen Springprüfungen wertvolle Punkte für die Weltrangliste sammeln. Die Trophée de Genève, die einzige Prüfung am Donnerstagabend, bietet einen perfekten Einstieg in das Turniergeschehen. Die Credit Suisse Challenge findet am frühen Samstagabend statt. Der Nachwuchs wurde auch nicht vergessen, denn die Nachwuchs Challenge, die von der Swiss Team Trophy präsentiert wird und letztes Jahr in Genf zum ersten Mal ausgetragen wurde, steht wieder auf dem Programm. Junioren, junge Reiter und junge Schweizer Pferde werden sich in einem ganz neuen und spannenden Team Wettbewerb erneut der Weltelite stellen.

Dressur oder die Kunst, den Reiter und sein Pferd in Szene zu setzen

Die Dressurprüfungen finden in diesem Jahr am Donnerstag und Freitag statt. Der von Jiva Hill Stables präsentierte Grand Prix beginnt am späten Donnerstagnachmittag, während die Jiva Hill Stables Musik-Kür, bei der die acht besten Reiter des Grand Prix starten, am Freitag in der zweiten Hälfte des Abends beginnt. Wir können davon ausgehen, dass Isabell Werth ihren Titel verteidigen wird. Der Grand Prix Special, der von der Victory NET Foundation präsentiert wird und bei dem die anderen Paare starten dürfen, ist für den gleichen Tag am frühen Nachmittag geplant.

Genf bleibt einzige Schweizer Station des World Cup Fahren

Der FEI World Cup Fahren wird wieder in Genf Station machen, der einzigen Schweizer Etappe der weltweiten Serie. Wird der Australier Boyd Exell, der Ende September die Weltmeisterschaft in den USA gewonnen hat, seine Vormachtstellung auf Genfer Boden verteidigen, nachdem er den Wettbewerb seit seiner ersten Teilnahme beim CHI Genf immer gewonnen hat? Auf jeden Fall wird er sich vor dem exzellenten Jérôme Voutaz in Acht nehmen müssen, einem aus dem Wallis stammenden Amateur unter den Profis, der mit seinem Freiberger Gespann sehr erfolgreich ist. Sein fünfter Finalplatz bei den Weltreiterspielen ist der beste Beweis dafür.

Eine spannende Prüfung für Reiter und Publikum

Schließlich wird die von der Tribune de Genève präsentierte Hallen Vielseitigkeit am Samstagabend wieder Begeisterungsstürme der Zuschauer auslösen. Das sogenannte „Indoor Cross“ ist ein großartiger und spannender Wettbewerb, dessen Kurs die beiden Palexpo-Reitplätze (Hauptarena und Abreitehalle) sowie den Hügel und den See, die zwei Besonderheiten der Genfer Strecke, verbindet. In vier Auflagen wurde die Hallen Vielseitigkeit immer von einem Reiter aus Frankreich gewonnen. Es stimmt auch, dass Frankreich die amtierende Mannschaftsolympiasiegerin ist und bei den letzten Weltmeisterschaften Bronze gewonnen hat. Die Besten werden dort sein und der Ausgang ist ungewiss.

Außerdem werden die Darbietungen in Form von Reitvorführungen und der Schweizer Zucht mit Freispringen und Dressur das Programm der 58. Ausgabe des CHI Genf abrunden. Die Kulisse und das Programm stehen nun fest. Die Akteure brauchen nur noch einmal mehr eine Seite in der weltweiten Geschichte des Pferdesports zu schreiben.

Mehr Informationen gibt es hier.

 

(PM)

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