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Michael Jung gewinnt mit fischerChelsea das Championat Braunschweig (fn-press). Nach 2017 hieß der Sieger im Großen Preis von Braunschweig erneut… Artikel lesen

Larissa Lienig
24.03.2019 2 min lesen
KUKUK Christian (GER), Lacasino Braunschweig – Löwenclassics 2019 Grosser Preis der Volkswagen AG – Stechen 24. März 2019 © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Michael Jung gewinnt mit fischerChelsea das Championat

Braunschweig (fn-press). Nach 2017 hieß der Sieger im Großen Preis von Braunschweig erneut Christian Kukuk (Riesenbeck). Der Bereiter im Stall von Ludger Beerbaum beendete den Parcours mit dem Oldenburger Lacasino in fehlerfreier Bestzeit.

Die besten 13 Paare aus dem ersten Umlauf konnten sich für die zweite Runde qualifizieren. Am besten meisterte Christian Kukuk den von Macro Behrens gestalteten Parcours. Sein elfjähriger Oldenburger Lordanos-Nachkomme Lacasino galoppierte fehlerfrei in 34,76 Sekunden ins Ziel. Der Ritt wurde mit einem schicken vierrädrigen Ehrenpreis des Sponsors Volkswagen im Wert von 43.500 Euro belohnt. An Christian Kukuks Spitzenzeit biss sich die die Konkurrenz die Zähne aus. Fast zwei Sekunden länger benötigte Finja Bormann. Im Sattel des ZfdP-Wallachs A crazy son of Lavinia v. Azurro Classico beendete sie den zweiten Umlauf in 36,58 Sekunden. Für die 23-Jährige ist Braunschweig gewissermaßen ein Hausturnier, denn sie arbeitet als Bereiterin nur 25 Kilometer entfernt im Elmgestüt Drei Eichen bei Familie Müther in Königslutter. Über den dritten Platz freute sich Rolf-Göran Bengtson. Der Schwede mit Wohnsitz in Itzehoe blieb mit dem Holsteiner Oak Grove’s Carlyle ebenso fehlerfrei (0/37,25).

Die zweitwichtigste Prüfung des Turniers, das Veolia Championat, gewann Michael Jung (Horb). Nach seiner Siegesserie in Dortmund vor zwei Wochen war der Vielseitigkeits-Olympiasieger und -Weltmeister erneut eine Klasse für sich. Im Sattel der elfjährigen westfälischen Stute fischerChelsea v. Check In meisterte er das zehnköpfige Stechen fehlerfrei und in blitzschneller Zeit von nur 33,71 Sekunden. „Chelsea ist wunderbar in die schweren Springen hineingewachsen, sie ist sensibel, vorsichtig und energiegeladen“, lobte Jung seine Partnerin. Zweiter im Championat wurde Harm Lahde (Heeslingen) mit dem Schimmelwallach Larry (0/36,04), gefolgt von dem in Belgien lebenden Briten Robert Whitaker, Sohn der Springreiterlegende John Whitaker. Whitaker und sein Holsteiner Catwalk v. Colman beendeten das Stechen einen Hauch langsamer (0/36,12).

fn-press

Larissa Lienig

„Entspanne dich, lass das Steuer los. Trudele durch die Welt, sie ist so schön.“ - Kurt Tucholsky