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Beim Hardenberg Burgturnier auf`s richtige Pferd gesetzt – Markus Beerbaum

Nörten-Hardenberg, 18. Mai 2019 – Das war ganz nach dem Geschmack der Reitsportfans beim Hardenberg Burgturnier: Markus Beerbaum –  aufgewachsen… Artikel lesen

Marike Weber
20.05.2019 2 min lesen
BEERBAUM Markus (GER), Calle 67 Nörten-Hardenberg – Burgturnier 2018 Championat von Nörten-Hardenberg präsentiert von: MITSUBISHI MOTORS in Deutschland, Piepenbrock Dienstleistungen GmbH & Co. KG und beckers bester GmbH Internationale Springprüfung Kl. S mit Stechen 1,50m 2. Qualifikation für den Großen Preis um die Goldene Peitsche 18. Mai 2019 © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz
Nörten-Hardenberg, 18. Mai 2019 – Das war ganz nach dem Geschmack der Reitsportfans beim Hardenberg Burgturnier: Markus Beerbaum –  aufgewachsen in Adelebsen und 2018 Gewinner der „Goldenen Peitsche“ – gewann am Samstag das Championat von Nörten-Hardenberg, präsentiert von MITSUBISHI MOTORS in Deutschland.. Mit dem zehn Jahre alten Westfalenwallach Calle war Beerbaum in 38,91 Sekunden deutlich schneller als seine Mitbewerberinnen auf Rang zwei und drei – Finja Bormann (Lutterberg) und die Britin Jessica Mendoza.
 
„Es sind mehrere Fehler vorher passiert, so dass ich wusste, was ich machen muss. Ich habe ein sehr erfahrenes und sehr schnelles Pferd und deswegen konnte ich mir das so ein bisschen einteilen“, sagt der Championatssieger. Calle zählt eigentlich zum Pferdebestand von Ehefrau Meredith Michaels-Beerbaum. „Meine Frau hatte ein bisschen Verletzungspech mit Pferden und deswegen hat sie gesagt, dass Calle ja für mich gut geeignet wäre“, lacht der Niedersachse. Für den Großen Preis der Hardenberg Distillery & des Glaswerkes Ernstthal plant Beerbaum mit einem anderen Pferd, das er erst seit wenigen Monaten hat.
 
Beerbaum stapelt tief
Ob Carl Graf von Hardenberg mit Blick auf die „Goldene Peitsche“ nach dem Championatsgewinn etwas nervös geworden sei, vermochte Beerbaum nicht genau zu sagen. „Ich glaube fast er war eher erleichtert“, so Beerbaum verschmitzt, „die Wahrscheinlichkeit, dass es mir gelingt nach dem Championat und dem Sieg im vergangenen Jahr nochmal den Großen Preis zu gewinnen, ist ja nicht so hoch…“
 
Finja Bormann war rundherum zufrieden mit A Crazy Son of Lavinia: „Er reagiert immer auf die Atmosphäre und war ganz bei der Sache“. Auch am Sonntag wird der zwölf Jahre alte Wallach seine junge Reiterin durch die Hauptprüfung des Tages tragen. Jessica Mendoza hingegen verzichtet auf den Großen Preis: „Sam de Bacon ist von Natur aus nicht das schnellste Pferd. Ich bin sehr glücklich wie er das heute gemacht hat und damit lassen wir es gut sein.“
 
„Gewonnen“ – hocherfreute Japanerin
Eine Amazone aus Japan freute sich am Samstagvormittag über den Sieg im Preis der Gemeinde Nörten-Hardenberg. Die 28-jährige Springreiterin Hikaru Yoshizawa und Clicksem ließen der Konkurrenz keine Chance: „Das ist eines meiner Lieblingsturniere hier“ schwärmte Yoshizawa. Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio steigt bei den japanischen Reiterinnen und Reitern die Anspannung – Olympia im eigenen Land ist für alle ein großes Ziel.
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Marike Weber

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