Angelique Rüsen und Aga Khan im Stechen des Youngster-Finales um den Preis der Brose Unternehmensgruppe die Schnellsten

von Jaqueline
08. Mai 2018
08.05.2018
ca. 2 Minuten

Und noch ein Amazonen-Sieg beim 55. Mannheimer Maimarkt-Turnier:
Angelique Rüsen (Marl), Bereiterin im Stall von Christian Ahlmann, gewann am Dienstag im MVV-Reitstadion das Finale der Youngster-Tour für sieben- und achtjährige Pferde um den Preis der Brose Unternehmensgruppe und unterbot die Zeit des bis dahin Führenden Jörg Oppermann (Gücklingen) um 44 Hundertstel. Sie hatte den siebenjährigen Aga Khan Z, einen Hannoveraner Hengst, gesattelt und blieb, wie zuvor im Umlauf, auch im Stechen, das 12 Reiterinnen und Reiter erreicht hatten, ohne Abwurf (0/37.23).
Zweiter wurde der Sieger des Championats von Mannheim am Sonntag, Jörg Oppermann, der mit der sieben Jahre alten Hannoveraner Stute Quin-Ba-Lou unterwegs war (0/37.67). Jeweils nur eine Hundertstel trennte die Plätze 3, 4 und 5: Die Luxemburgerin Charlotte Bettendorf und ihre achtjährige Stute Ever d’Hoogpoort (0/37.96) wurden Dritte vor dem Niederländer Gert Jan Bruggink im Sattel von Quincy (0/37.97) und dem deutschen Nationenpreisreiter Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) mit Arko Junior Pms, einem achtjährigen Oldenburger Hengst (0/37.98).

„Das mit neun Tagen längste Maimarkt-Turnier alles Zeiten!“

Ein hochzufriedenes Fazit zog am Dienstag, dem letzten Tag des 55. Mannheimer Maimarkt- Turniers, Peter Hofmann.
„Das war mit neun Tagen das bisher längste Maimarkt-Turnier, einmal sind wir um 6.30 Uhr gestartet, einmal war erst um 20.30 Uhr Schluss – deshalb steht an erster Stelle mein Dank an alle Ehrenamtlichen und alle anderen Helferinnen und Helfer!“
Der Schwerpunkt am ersten verlängerten Wochenende lag bei der Dressur, wo den Stars von morgen eine championatsreife Bühne geboten wurde. „Im Springen hatten wir ein ganz starkes Feld, in dem sich die deutschen Cracks behaupten mussten. Dies gelang einigen Akteuren aus der zweiten Reihe, zum Beispiel Angelique Rüsen oder Jörg Oppermann.“ Peter Hofmann erwähnte auch „einige sehr junge Pferde, da müssen wir mal abwarten, ob sie in Deutschland bleiben“. Er war erfreut über die „große Internationalität, immerhin kann man sich mit einem Null-Fehler-Ritt in der Badenia für die Weltreiterspiele im September in Tryon qualifizieren“.
Als Präsident des Reiter-Verein Mannheim gefiel ihm besonders, dass die RVM-Mitglieder Mary-Ann Fuchs und Armin Schäfer Siege landen konnten. Zuletzt dankte er Gregor Spachmann, dem Geschäftsführer von Radio Regenbogen, für die seit Jahren großzügige Unterstützung für das Therapeutische Reiten seines Vereins.

Gregor Spachmann verwies darauf, dass die 10.000 Euro, die er dem Reiter-Verein Mannheim überreicht, durch die Spenden der Hörer von Radio Regenbogen zusammenkamen. „Wir verwalten die Spenden nur treuhänderisch und deshalb danke ich allen unseren Spendern!“

(pm)

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