Springen

Amazone siegt im „Großen Preis von Lohmar“ – US-Amerikanerin Giavanna Rinaldi mit Wimpernschlagsieg

Wettertechnisch hatte die 4. Auflage des Großen Sommerreitturniers der Turnierfreunde Lohmar alles zu bieten. Auf die extreme Hitze am Donnerstag… Artikel lesen

Marike Weber
09.08.2019 2 min lesen
Foto: Fotografie Marx.

Wettertechnisch hatte die 4. Auflage des Großen Sommerreitturniers der Turnierfreunde Lohmar alles zu bieten. Auf die extreme Hitze am Donnerstag und Freitag folgte ein etwas launischer aber doch durchaus angenehmer Samstag. Selbst ergiebige Regengüsse am Sonntagmorgen konnten weder dem hervorragenden Boden noch der guten Laune seitens Veranstalter und Reiter etwas anhaben. Man unterbrach am Sonntag kurzerhand das Programm für eine gute Stunde und konnte dann vor vollem Haus am Sonntagnachmittag ein sportlich anspruchsvolles Programm mit guter Starterfüllung und gut besetzten Starterfeldern abspulen.

Aus Veranstaltersicht lief es sportlich insbesondere für Oliver Lemmer ganz hervorragend. Bereits am Freitag konnte er eine Springprüfung der Klasse S**auf der 9-jährigen Chacco-Blue-Tochter Chacco’s Anna für sichentscheiden. Die beiden waren auch beim sportlichen Höhepunkt des Samstagabends, einer Zeitspringprüfung der Klasse S**, nicht zu schlagen. Deutlich verwiesen sie den gebürtigen Rheinländer und jetzt in Baden- Württemberg beheimateten Tim Hoster auf Platz zwei. Etwas Pech hatte Cedric Wolf vom Meckenheimer RC, der mit seinem flinken holländischen Vigaro-Sohn Dutch Apple zwar die schnellste Zeit hatte, jedoch einen Abwurf hinnehmen mußte.

Geschlagen geben mußte sich Lemmer am Sonntagnachmittag im Großen Preis einer jungen US-Amerikanerin, die seit einiger Zeit in Eschweiler bei Helena Stormanns zu Hause ist. In stilistisch einwandfreier Manier pilotierte Giavanna Rinaldi ihren eindrucksvoll springenden belgischen Wallach Arsouille du Seigneur mit zwei fehlerfreien Runden und einem knappen Vorsprung von drei Zehntelsekunden im Stechen auf Platz eins vor Sebastian Adams auf Corelli und Oliver Lemmer auf Quibell, der ebenfalls lediglich drei Zehntel Rückstand auf den Zweitplazierten hatte.

Bei der bereits traditionellen Charity-Aktion kamen in diesem Jahr stolze 3.000,00 EUR für die Lohmarer Tafel zusammen.

Der auf das lange Turnierwochenende folgende Mittwoch war erstmalig als Jung-Pferde-Tag ausgeschrieben. Traditionell meist von Profireitern frequentiert, bot dieser Zusatztag zahlreiche sportliche Möglichkeiten für den Pferdenachwuchs und ließ zugleich den Profis die Möglichkeit, am Wochenende ihre Cracks zu starten und dennoch auch genügend Zeit für die Betreuung mitgereister Schüler zu haben.

Aber auch damit noch nicht genug aus Halberg! „Nach dem Turnier ist vor dem Turnier“ wird vomHausherrn, Maximilian Bremicker, und seinem Team in diesem Jahr einmal völlig neu interpretiert. Ab dem heutigen Freitag (02.08.2019) steht mit der Ausrichtung eines CSI VB der International Association of Jumping Amateurs eine internationale Premiere auf dem Programm. Es bleibt also spannend.

(PM)

Marike Weber

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ (Albert Einstein)

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