Springen

Amazone räumt in Viernheim ab

Bei herrlichem Wetter und gewohnt guten Bedingungen, präsentierte sich Viernheim , das bis 3 Sterne S ausgeschriebene Turnier, als nächste… Artikel lesen

Larissa Lienig
27.06.2017 2 min lesen

Bei herrlichem Wetter und gewohnt guten Bedingungen, präsentierte sich Viernheim , das bis 3 Sterne S ausgeschriebene Turnier, als nächste Station des Förderpreises der Dieter- Hofmann- Stiftung.

Der von Ralf Hollenbach mit 11 Hindernissen gesteckte Parcours war in diesem Jahr etwas flüssiger zu reiten als in der letzten Saison , blieb aber mit der geforderten Zeit eine Herausforderung für die Reiter dieser Qualifikation. Somit gingen 29 Paare am 17.Juni 2017 auf diese Springprüfung der Klasse M* mit anschließendem Stechen.

Der in der Wertung in Führung liegende Philipp Bein konnte aufgrund eines Verkehrsunfalls am Vorabend, nicht nach Viernheim kommen und so übermitteln wir unsere besten Genesungswünsche nach Ober-Ramstadt und hoffen ihn bald wieder auf einer der Prüfungen begrüßen zu dürfen.

Dass das Niveau im Förderpreis überaus hoch ist, beweist die Mindestanforderung an die Reiterinnen und Reiter in der Stilnote. Es war auch in Viernheim ersichtlich, dass die angetretenen Aktiven mit ihren Pferden wahrlich zur Creme de la Creme im hessischen Springsport gehören. Überaus schöne Bilder im Parcours und perfektes Handling der Pferde in den schwierigen Passagen macht es den anwesenden Richtern Peter Illert , Werner Burghardt und Karl-Heinz Streng nicht einfach die Nuancen zu beurteilen. Um dann ins anschließende Stechen zu kommen war eine 7,8 oder höher gefordert und erbracht.

Anna- Sophia Schumacher die für den RUF Pfungstadt an den Start geht, markierte mit Der Dürer und einer Wertnote von 9,0 das Tagesbestergebnis. Mit Der Dürer durchlief sie den Stechparcours in sec 46,47 und Null Fehlern und wurde Vierte. Ihre Ausgangsposition vor diesem Ritt , war mehr als positiv, da Anna-Sophia Schumacher als letzte mit ihrem 2 Pferd in den Parcours ging und wusste, dass sie bereits als Siegerin feststand. Mit Carry on war sie nämlich fehlerfrei und mit sec 45,03 die Schnellste an diesem Tag.

Felix Müller aus Kirberg der in diesem Jahr mit konstant guten Leistungen seiner Karriere einen gehörigen Schub gegeben hat war mit Prince of Persia mit einer Wertnote von 7,8 für Stechen qualifiziert und mit sec 45,49 etwas langsamer als die Siegerin des Tages. Kracken Jack und Lucas Wenz wachsen auch immer besser zusammen und nach den Erfolgen in Wiesbaden freute sich der Reiter aus Wallau über den Dritten Platz, den er ohne Stangenkontakt und in sec 45,72 errang.

Nächste Qualifikation ist dann am 6.-9.Juli in Kirberg

Pressemitteilung