Aktuelles, Dressur

s-Hertogenbosch: Wieder Doppelsieg für Jessica und Dalera – Isabell Werth und Quantaz in der Weltcup-Kür auf dem zweiten Platz

s-Hertogenbosch (fn-press). Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) fügte ihrer beeindruckenden Erfolgsserie zwei weitere Siege hinzu. Beim Turnier „The Dutch Masters“ in… Artikel lesen

Martina Brueske
12.03.2022 2 min lesen
Germany’s golden girls – the Olympic and European champions Jessica von-Bredow Werndl and her 15-year-old mare TSF Dalera – were the undisputed winners of today’s sixth and last qualifying leg of the FEI Dressage World Cup™ 2021/2022 Western European League at ’s-Hertogenbosch in The Netherlands. (FEI/Leanjo de Koster)

s-Hertogenbosch (fn-press). Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) fügte ihrer beeindruckenden Erfolgsserie zwei weitere Siege hinzu. Beim Turnier „The Dutch Masters“ in den Brabanthallen von s-Hertogenbosch gewann sie mit der Trakehner Stute TSF Dalera BB zunächst den Kurz Grand Prix und am Folgetag auch die Weltcup-Kür – erneut mit über 90 Prozent.

Bei den letzten zwölf Starts auf dem Grand Prix-Viereck lautete die Bilanz jeweils Platz eins. Auch beim Weltcup-Event im niederländischen s-Hertogenbosch hatte die Konkurrenz dem deutschen Gold-Paar, Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB, nichts entgegen zu setzen. Wiederum gelang eine perfekte Kür, in der sich die 15 Jahre alte Trakehnerin (v. Easy Game) nicht den kleinsten Schnitzer erlaubte. Drei der fünf Richter vergaben mehr als 90 Prozent, in der Summe erreichten die Olympiasieger und Europameister von 2021 90,555 Prozent (Kurz Grand Prix 84,026). Jessica von Bredow-Werndl erzählte: „Es war toll, wieder vor Publikum zu reiten, aber das ist definitiv eine andere Situation.“ In der Tat hatten manche Pferde Probleme, waren abgelenkt, scheuten und leisteten sich den einen oder anderen „Hüpfer“. Dalera hingegen spielte all ihre Routine aus und tanzte souverän zum Sieg.

Wie schon im Kurz-Grand Prix sicherte sich Isabell Werth (Rheinberg) auch in der Kür Platz zwei. Im Sattel des Brandenburger Hengstes DSP-Quantaz erzielte sie 84,87 Prozent (Kurz Grand Prix: 79,053). Der Quaterback-Sohn hatte drei Wochen zuvor beim Weltcup in Neumünster kleinere Kostproben seines Temperaments gegeben. „Hier und heute war er super, ich bin total zufrieden“, sagte Werth.

Ein noch recht unbekanntes Pferd stellte der im Münsterland lebende Schwede Patrik Kittel auf dem Viereck von s-Hertogenbosch vor. Er präsentierte mit der zehn Jahre alten westfälischen Stute Forever Young die drittbeste Kür (82,5 Prozent). Die Tochter des Fürst Fugger besticht durch ein herausragendes Bewegungspotenzial. Kittel sagte glücklich: „Es war ihre erste Kür und ihre erste Siegerehrung vor so großem Publikum. Ich glaube, sie mag solche Situationen.“ Platz drei im Kurz Grand Prix hatte die in den Niederlanden beheimatete Britin Charlotte Fry mit dem KWPN-Wallach Dark Legend belegt (76,447). In der Kür wurde es Platz vier für die beiden (82,325).   hen