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s-Hertogenbosch: Daniel Deußer gewinnt Großen Preis – Marcus Ehning und Christian Kukuk auf den Plätzen acht und zehn

s-Hertogenbosch (fn-press). Der Rolex Grand Slam ist in die neue Saison gestartet: Im niederländischen s-Hertogenbosch wurde die hoch dotierte Serie,… Artikel lesen

Martina Brueske
14.03.2022 2 min lesen
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s-Hertogenbosch (fn-press). Der Rolex Grand Slam ist in die neue Saison gestartet: Im niederländischen s-Hertogenbosch wurde die hoch dotierte Serie, die noch über die Spitzenturniere in Aachen, Calgary und Genf führt, eröffnet. Den ersten Großen Preis gewann Daniel Deußer (Rijmenam) mit dem Hengst Tobago Z und sicherte sich ein Preisgeld in Höhe von 231.000 Euro.

Im Großen Preis des Fünf-Sterne-Turniers im Messe- und Kongresszentrum Brabanthalle in s-Hertogenbosch kämpften die Aktiven um das stattliche Preisgeld von 700.000 Euro. Kein Wunder, dass viele der weltbesten Springreiter am Start waren. Der niederländische Parcourschef Louis Konickx hatte die Reiter und ihre Pferde vor anspruchsvolle, aber gut lösbare Aufgaben gestellt, jedenfalls meisterten zwölf der 38 gestarteten Paare den Umlauf fehlerfrei. Im Stechen fand Daniel Deußer die beste Linie durch den Parcours. Sein für schnelle Runden bekannter 14 Jahre alter Zangersheider Hengst Scuderia 1918 Tobago Z überquerte die Ziellinie ohne Abwurf in 37,9 Sekunden und stellte erneut seine großartige Form unter Bewies. Am Turnier-Freitag hatte er im Hauptspringen den zweiten Platz belegt und im Februar beim Winter Equestrian Festival in Wellington/Florida ein Fünf-Sterne-Springen gewonnen und einem der Großen Preise mit Platz fünf beendet. Deußers Ritt im Großen Preis von s-Hertogenbosch wurde mit einem Preisgeld in Höhe von 231.000 Euro (brutto) belohnt.

Der zweischnellste Ritt im Stechen gelang dem Niederländer Harry Smolders mit dem Holsteiner Wallach Monaco, Sohn des Cassini II. Die Uhr blieb bei 38,03 Sekunden stehen. Dritter wurde sein Landsmann Willem Grewe mit dem in seiner Heimat gezogenen Hengst Grandorado (0/38,4). Auch die beiden deutschen Reiter Marcus Ehning (Borken) und Christian Kukuk (Riesenbeck) hatten sich nach fehlerfreiem Umlauf fürs Stechen qualifiziert. Ehning setzte im Sattel seines elfjährigen Oldenburger Hengstes Stargold v. Stakkato Gold alles auf eine Karte. Pfeilschnell schoss das Paar durch den Stechparcours, aber Ehnings Risikobereitschaft wurde nicht belohnt, am letzten Hindernis fiel die Stange (4/37,48, Platz acht). Ähnlich erging es seinem Kollegen Christian Kukuk. Der Riesenbecker Bereiter im Stall Beerbaum kassierte mit dem zwölfjährigen westfälischen Comme il Faut-Sohn Checker am Einsprung der zweifachen Kombination einen Abwurf. Es wurde der zehnte Platz (4/39,16). Pech hatte Christian Ahlmann (Marl), sein belgischer Wallach Mandato van de Neerheide ließ im Umlauf an gleich drei Hindernissen die Stangen purzeln.    hen