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Riad: Philipp Weishaupt gewinnt Weltcup Daniel Deußer platziert sich in der arabischen Liga an vierter Stelle

Riad (fn-press). Einen Ausflug in die arabische Welt unternahmen Philipp Weishaupt (Riesenbeck) und Daniel Deußer (Rijmenam/Belgien). Beim Weltcup-Turnier in Riad,… Artikel lesen

Martina Brueske
20.12.2021 2 min lesen
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Riad (fn-press). Einen Ausflug in die arabische Welt unternahmen Philipp Weishaupt (Riesenbeck) und Daniel Deußer (Rijmenam/Belgien). Beim Weltcup-Turnier in Riad, der Hautstadt Saudi-Arabiens, steuerte Weishaupt den Hannoveraner Coby zum Sieg im Weltcup, Deußer wurde mit dem Hengst Bingo Ste Hermelle Vierter.

22 Paare, überwiegend Reiter aus arabischen Ländern, traten zum Weltcup-Springen des CSI5* in Riad an, sieben von ihnen erreichten nach fehlerfreiem Umlauf das Stechen, unter ihnen die beiden Deutschen Philipp Weishaupt und Daniel Deußer. Im Stechen zeigte Weishaupt, Bereiter im Stall von Ludger Beerbaum, erneut, dass sein Wallach Coby (v. Contagio-Escudo) zu den schnellsten Pferden der Welt gehört. Der 14 Jahre alte Hannoveraner sauste in fehlerfreien 39,91 Sekunden über die Ziellinie, Preisgeld: 75.000 Euro. Das war selbst für die aktuelle Nummer eins der Weltrangliste zu flott. Der Schwede Peder Fredricson setzte in Riad den in seiner Heimat gezogenen Hengst Hansson WI ein. Das 13jährige Pferd und sein Reiter benötigten 41,03 Sekunden – Platz zwei. Die drittschnellste, ebenfalls fehlerfreie Zeit gelang der Australierin Edwina Tops-Alexander mit dem niederländischen Hengst Fellow Castlefield (0/42,18). Schnell unterwegs war auch Daniel Deußer. Mit dem zehn Jahre alten französischen Hengst Bingo Ste Hermelle (v. Numero Uno) kassierte er jedoch einen Abwurf, so dass er mit Platz vier vorliebnehmen musste (4/40,91).

Beim abschließenden Großen Preis war Peder Fredricson dann wieder in Siegerlaune. Wiederum mit Hansson erreichte er in der Bestzeit das Ziel. Nur drei Paare hatten sich für das Stechen qualifizieren können. Zur Freude der Gastgeber gelang ihrem saudischen Landsmann Kamal Abdullah Bahamdan mit dem belgischen Hengst Jack van het Dennehof das zweitbeste Ergebnis. Daniel Deußer reihte sich mit Bingo Ste Hermelle an sechster Stelle ein, Philipp Weishaupt und Coby verpassten diesmal die Platzierungsränge.  hen