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Rheinland gewinnt Bundeswettkampf Vielseitigkeit – Schleswig-Holstein auf Platz zwei / Hannover wird Dritter

Bad Harzburg (fn-press). Die Sieger im Bundeswettkampf Vielseitigkeit 2021 kommen aus dem Rheinland. Mit einem Endstand von 97,6 Minuspunkten verwies… Artikel lesen

Martina Brueske
08.08.2021 2 min lesen
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Bad Harzburg (fn-press). Die Sieger im Bundeswettkampf Vielseitigkeit 2021 kommen aus dem Rheinland. Mit einem Endstand von 97,6 Minuspunkten verwies das Damenquartett von Teamführer Franz-Josef Münker die Mannschaften aus Schleswig-Holstein (102,7) und Hannover (104,0) auf die Plätze.

Wie viele andere Veranstaltungen auch, fiel der Bundeswettkampf Vielseitigkeit im vergangenen Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. In diesem Jahr präsentierte sich Bad Harzburg mit optimierten Bedingungen und bot nicht nur den Amateuren, an die sich der Bundeswettkampf vorrangig richtet, sondern auch den U18- und U21-Reiter*innen, die hier ihre letzte EM-Sichtung bestritten, beste Bedingungen.

Das Team Rheinland lag nach der Dressur noch auf Platz vier, machte mit drei Nullrunden im Gelände zwei Plätze im Gelände gut und konnte sich mit drei Springrunden die nach zuletzt 2015 wieder die Spitzenposition in dem als internationale Zwei-Sterne-Vielseitigkeit ausgetragenen Bundeswettkampf sichern. Zwar hatte es nach dem Geländeritt zunächst noch nach einem Sieg für das Team des Pferdesportverbands Hannover ausgesehen, doch die Hannoveraner leisteten sich unisono Fehler im Parcours und mussten nicht nur den Rheinländerinnen, sondern auch der Mannschaft aus Schleswig-Holstein den Vortritt lassen.

Fürs Rheinland an den Start gingen Rebecca Herter (Neukirchen-Vluyn) mit dem Oldenburger de Coeur, Elisa Abeck (Köln) mit dem Hannoveraner Cambion, Betti Hallwig (Wiehl) mit der Rheinländerin Fly In Time Frieda sowie Lena Scheepers aus Rheinberg. Als Einzige gehörte die 26-Jährige bereits 2015 zum siegreichen rheinischen Team und gab in Bad Harzburg mit La Mum auch Ton in der Einzelwertung an. Dank fehlerfreier Runden im Gelände und Parcours blieb es für sie bei 26,9 Minuspunkten. Zweiter im CCI2*-L wurde Christoph Fingerhut vom Team Hessen (30,1), auf dem dritten Platz landete Ellen Hoyer aus Thüringen mit Chicago (30,3).

Regelmäßig werden beim Bundeswettkampf auch züchterische Ehrenpreise vergeben. Der Sonderpreis für das beste in Deutschland gezogene Pferd ging an Heinrich Bergendahl als Züchter der siegreichen La Mum, einer neunjährigen Westfalenstute von La Calido – Samum xx. Den Sonderehrenpreis für beste in Familie gezogene und selbst ausgebildete Pferd durfte Pia Schmülling aus Großheide in Empfang nehmen, die in Bad Harzburg mit der neunjährigen Hannoveraner Stute For Ever Pleasure N (v. Firth of Lorne – Phantom) den zwölften Platz belegte. Pia Schmülling startete für das Team Weser-Ems. Last but not least durfte sich das rheinische Siegerteam auch noch über den Ehrenpreis für die beste, ausschließlich mit deutschen Pferden startende Mannschaft freuen.

Ergebnisse unter www.rechenstelle.de