Rennsport, Veranstaltung

Voilá – das IDEE Derby-Meeting mit neuer Startmaschine

(Hamburg) Sie ist groß, grün und nagelneu und wurde in nur zweieinhalb Tagen in Hamburg montiert – die nagelneue Startmaschine… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
27.06.2019 2 min lesen
Ilona Vollmers, Schatzmeisterin des Hamburger Renn-Clubs inspizierte die neue Startmaschine, die beim IDEE Derby-Meeting erstmals zum Einsatz kommt. (Foto: Pegamo-Networks/MB)
(Hamburg) Sie ist groß, grün und nagelneu und wurde in nur zweieinhalb Tagen in Hamburg montiert – die nagelneue Startmaschine für das IDEE Derby-Meeting 2019. Planmäßig wurde damit eines der wichtigsten Elemente für spannenden Galopp-Sport fertiggestellt. Vom 29. Juni bis zum 7. Juli ist die Startmaschine aus der in Frankreich ansässigen Manufaktur Fornells an sieben Renntagen im Einsatz. Eigens für die Montage reiste Baumeister Hubert de Stefano aus Frankreich an und machte sich unverzüglich an die Arbeit…

Damit verfügt die Rennbahn in Hamburg-Horn über die modernste und neueste Startmaschine in ganz Deutschland. Und diese neue Maschine weist gegenüber ihrer Vorgängerin etliche Vorzüge auf. Vor allem ist sie dank vieler Details pferdefreundlicher.

Pluspunkte für die Pferde

So sind in den Startboxen die Polsterungen durchgehend angebracht, das mindert die Verletzungsgefahr. Zudem hat jedes einzelne Pferd rechts und links in der Startbox ein paar Zentimeter mehr Platz und das kann bei nervösen Kandidaten einen großen Unterschied machen. Optisch ist die Startmaschine nach vorn offener gestaltet. Auch das ist pferdefreundlicher, weil die Hauptakteure auf vier Beinen nicht wie in eine Sackgasse in die Startbox gehen. Die Fronttüren wurden so gebaut, dass sie potentielle Gefahren wie ein hängenbleiben ausschließen. Insgesamt hat die Manufaktur Fornells in Frankreich die Pferde bei allen Fortentwicklungen in den Mittelpunkt gerückt.

Technisch verbessert

Technisch ist die Neuanschaffung besser ausgestattet: allein die Bereifung ist doppelt so breit wie die bisherigen Reifen. Damit verteilt sich der Druck auf dem Boden gleichmäßiger, was dem Geläuf insbesondere bei Nässe zugute kommt. Betrieben wird die Startmaschine elektro-hydraulisch und ist doppelt gesichert. Für den eher unwahrscheinlichen Fall, dass die Elektrik versagt, kann die Maschine auch mechanisch geöffnet werden. Gesenkt wurde der Geräuschpegel. Sowohl die Polsterung, als auch Gummistopper sorgen dafür, dass die aufklappenden Türen beim Start weniger Lärm erzeugen. Hamburgs neue Startmaschine ist außerdem mit einer doppelten Lenkung ausgestattet, das erlaubt den Einsatz sowohl für Rechts- als auch Linkskurse.

Maximal 20 Pferde können aus den Einzelboxen der neuen Startmaschine ins Rennen gehen und dafür besteht die Startmaschine aus zwei Teilen. Der breitere Teil umfasst 12 Startboxen, ein weiterer, ankoppelbarer Teil umfasst acht Boxen.

Premiere feiert die neue Startmaschine aus der internationalen Manufaktur Fornells, die weltweit tätig ist, am Samstag, 29. Juni. Um Punkt 14. 00 Uhr startet das erste Rennen des IDEE Derby-Meetings. Dann öffnen sich die Türen der neuen Maschine zum ersten Mal. Und die größte Aufmerksamkeit richtet sich am Sonntag, 7. Juli, auf den Neuerwerb, denn dann öffnen sich die Türen für die Pferde im weltberühmten IDEE 150. Deutsches Derby.

 

Für mehr Informationen gehen Sie auf: www.galopp-hamburg.de .

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Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut. -Henri Cartier-Bresson