Rennsport

Stadt Hamburg würdigt Jubiläums-Derby – Empfang im Rathaus

(Hamburg) Mit einem großen Empfang im Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg hat die Senatskanzlei das besondere Jubiläum – das… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
02.07.2019 2 min lesen

(Hamburg) Mit einem großen Empfang im Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg hat die Senatskanzlei das besondere Jubiläum – das IDEE 150. Deutsche Derby in Hamburg-Horn – gewürdigt. Dr. Torsten Seveke, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, begrüßte u.a. den Präsidenten des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen, Dr. Michael Vesper, den Hamburger Kaufmann, Unternehmer und Hauptsponsor des Derby-Meetings, Albert Darboven, den Vize-Präsidenten der Besitzervereinigung Gregor L. Baum und den Vorsitzenden des Hamburger Renn-Clubs, Eugen-Andreas Wahler.

Seveke unterstrich die große Bedeutung, die eine der ältesten Sportveranstaltungen der Stadt auch heute noch entfaltet und auf die die Stadt Hamburg stolz sei. Welchen Stellenwert das Deutsche Derby generell einnimmt, skizzierte Dr. Vesper eindrücklich: “Das Deutsche Derby ist der Dreh- und Angelpunkt unserer gesamten Programmplanung. Als aller- allererstes wird jedes Jahr der Derbytermin festgelegt, in der Regel der erste Sonntag im Juli, und der größte Teil des rennsportlichen Jahresprogramms hat sich danach auszurichten.” Vesper nutzte zudem die Gelegenheit, die Verdienste Albert Darbovens zu würdigen. “Der Mann ist seine eigene Marke, und zwar eine durch und durch hamburgische Marke”, so Dr. Michael Vesper.

Gregor L. Baum, selbst Züchter und Besitzer und verantwortlich für die Geschicke der Rennbahn “Neue Bult Hannover”, schilderte eindrücklich das Hoffen, Bangen, Nachdenken und Abwägen, das jeden Besitzer eines vierbeinigen Derbykandidaten Tag und Nacht beschäftigt, und schloß mit der klaren Feststellung, dass das Deutsche Derby nach Hamburg gehört.

Der Aufgabe, das Jubiläum zu würdigen, ohne die Moderne zu vernachlässigen, stellte sich HRC-Vorsitzender Eugen-Andreas Wahler. Der Einmaligkeit des Deutschen Derbys, das nur für dreijährige Pferde offen ist und seit 150 Jahren in Hamburg gelaufen wird, steht die Zukunft gegenüber. Am Zuchtziel, so Wahler, werde sich auch künftig nichts ändern: “Schnelligkeit, Frühreife und Härte –  Schnelligkeit für den Leistungsvergleich, Härte als Synonym für Gesundheit – das sind die Ziele”, so Wahler. Mit Blick auf die nächsten 150 Jahre stehen schon jetzt aktuelle Aufgaben an. Der HRC-Präsident verwies in diesem Zusammenhang u.a. auf Wettangebote via App auf dem Handy, auf deutlich verbessertes Ambiente auf der Rennbahn und Kinderfreundlichkeit. Eugen-Andreas Wahler: “Es liegt viel vor uns”.

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