Pegasus World Cup: Star-Galopper begeistert im höchstdotierten Rennen der Welt

Das höchstdotierte Rennen der Welt hat einen würdigen Sieger: Im mit 16 Millionen US-Dollar dotierten Pegasus World Cup (Grade I, 1.818 m, Sand) am Samstag im Gulfstream Park/Florida/USA triumphierte mit dem von Steve Asmussen trainierten Gun Runner der heiße Favorit.

Unter Florent Geroux sicherte sich der als 20:10-Chance angetretene Sieger des Breeders‘ Club Classic im November in Del Mar nun bei seinem letzten Karrierestart auch die Siegprämie von 7 Mio. Dollar. Schon zuvor hatte er knapp 9 Mio. Dollar eingaloppiert.

Aus der normalerweise sehr ungünstigen Startposition zehn im zwölfköpfigen Feld hatte Gun Runner sich sofort hinter Collected Platz zwei gesichert. Im Schlussbogen setzte er sich dann sofort auf guten Vorteil an die Spitze. Während Collected schnell geschlagen war, erwies sich West Coast als einziger Verfolger, aber gegen Gun Runner gab es auf der Zielgeraden kein Halten mehr. Souverän machte sich der Super-Crack frei und sicherte sich das Mega-Preisgeld.

West Coast stand früh als ausgezeichneter Zweiter fest, er war schon im Breeders‘ Cup als Dritter hinter Gun Runner gewesen. Deutlich zurück erkämpfte sich Gunnevera noch Platz drei in dieser Top-Prüfung, die 2017 dank der Idee von Frank Stronach erstmals ausgetragen worden war. Der höher gehandelte Sharp Azteca, in der Godolphin Mile 2017 in Dubai als Dritter knapp hinter dem Deutschen Ross, machte auf die Gerade zu kurz Boden gut, doch dann wurde ihm die Distanz wohl zu weit.

Deutscher Jockey Gruppe I-Dritter in Südafrika
Am Samstag hatte es auch ein Erfolgserlebnis für einen deutschen Jockey fernab der Heimat gegeben: Martin Seidl belegte mit der großen Außenseiterin Rose In Bloom Platz drei in den Majorca Stakes (Gruppe I) in Kenilworth/Südafrika. Nur die Favoritin Snowdance und Star Express waren noch stärker.

 

Quelle: german-racing.com