Rennsport

Northsea Star und Parviz im Qatar Derby – Hattrick für Deutschland?

Gibt es den Hattrick für Deutschland im Qatar Derby? Im letzten großen Highlight der internationalen Turf-Szene 2017 versuchen am Samstag,… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
27.12.2017 1 min lesen
Eine von zwei deutschen Hoffnungen in Katar: Northsea Star. (Foto: Marc Rühl)

Gibt es den Hattrick für Deutschland im Qatar Derby? Im letzten großen Highlight der internationalen Turf-Szene 2017 versuchen am Samstag, 30. Dezember die beiden hierzulande trainierten Northsea Star (Adrie de Vries) und Parviz (Marc Lerner), nach Eckhard Saurens Rogue Runner (Trainer damals Mario Hofer) 2015 und Noor Al Hawa (Trainer Andreas Wöhler) zum dritten Mal in Folge das mit 500.000 Dollar dotierte 2.000 Meter-Event in der Hauptstadt Doha zu gewinnen.

Northsea Star, im Besitz des Gestüts Wittekindshof und in Training beim designierten Champion Markus Klug, war im Frühjahr Vierter im pferdewetten.de – Bavarian Classic in München und Dritter im Oppenheim-Union-Rennen in Köln. Nach Platz 17 im IDEE 148. Deutschen Derby pausierte er bis Oktober und landete dann im Herbst noch zwei leichte Siege in einfacheren Aufgaben. Zuletzt meisterte er auch den Test auf Sand erfolgreich, denn das Derby in Katar wird auf diesem Untergrund ausgetragen.

Parviz wird von Waldemar Hickst für Darius Racing vorbereitet. Nach zwei Siegen in Hannover (u.a. im Derby Trial) war er Siebter im Derby in Hamburg, Elfter im Großen Dallmayr-Preis in München, Fünfter im Preis von Europa in Köln und zuletzt Vierter in einem Listenrennen in Chantilly.
Mit Real Value (Pierantonio Covertino) und Ming Jung (Faleh Bughanaim) sind weitere ehemalige deutsche Pferde ebenfalls mit von der Partie.

Auch aus Deutschland bekannte Jockeys geben sich neben den bereits genannten Reitern die Ehre: Eduardo Pedroza reitet Pazeer, Michael Cadeddu steuert Perfect Storm, und Marvin Suerland sucht mit Burrishoole Abbey seine Chance. 16 Pferde werden antreten. Startzeit ist um 17:15 Uhr deutscher Zeit (19:15 Uhr Ortszeit).

 

Quelle: german-racing.com