Jungreiterin Maike Riehl trumpft mit Munaashid auf

von Stina Berghaus
02. Januar 2018
02.01.2018
ca. 2 Minuten

Better on Sunday heißt der erste Sieger des deutschen Rennjahres 2018! Der Wallach des Stalles Tee-Time aus dem Düsseldorfer Quartier von Sascha Smrczek gewann am Neujahrstag in Neuss das erste Rennen des Jahres, die „Erste Chance 2018“.

Geritten von Encki Ganbat, setzte sich der 125:10-Außenseiter in dem Ausgleich IV über 1500 Meter leicht mit vierdreiviertel Längen Vorsprung gegen Marco Kleins Exclusive Potion durch, hinter dem Born To Be Alive den dritten Platz belegte, während der lange führende Favorit Rich Roofer als Sechster enttäuschte.

Das zweite Rennen des Tages ging am Hessentor dagegen an den Favoriten, als Olga Laznovskas Edelstein unter Alexander Pietsch zur Quote von 28:10 nach einem Rennen aus dem Vordertreffen überlegen gegen Girandolo und Sakima zum Zuge kam. Acht Längen Vorsprung hatte der Lord of England-Sohn, der bereits beim letzten Neusser Renntag gepunktet hatte, im Ziel auf den Zweitplatzierten.

Ebenfalls nicht unerwartet kam der Sieg von Selina Ehls Voices of Kings im dritten Rennen, einem weiteren Ausgleich IV über 1500 Meter, denn der von Miguel Lopez gerittene Wallach, der leicht gegen Jordan’s Tiger und Hippocrene zum Zuge kam, war als Formpferd angetreten, und zahlte am Toto auch nur 46:10.

Das vierte Rennen, das Amateurrennen über 2300 Meter, das als Ausgleich IV gelaufen wurde, sicherte sich Joachim Schrievers Bayswater, die mit Ronny Bonk im Sattel als 53:10-Chance überlegene Ware gegen den Favoriten Lovanto und Matthias Schwinns Christin war. Nicht weniger als 19 Längen Vorsprung hatte die Stute im Ziel vor dem Zweiten.

Das beste Handicap, der Ausgleich III über 1900 Meter, wurde eine überlegene Beute von Marian Falk Weißmeiers Munaashid, der von der Spitze aus unter der Auszubildenden Maike Riehl als 34:10-Chance überlegen gegen American Tiger und Eskalibur zum Zuge kam.

Eine Überraschung gab es im einzigen Altersgewichtsrennen des Tages, denn in der 1500 Meter-Prüfung setzte sich Ralf Rohnes Pensante unter Jozef Bojko knapp gegen den lange führenden Favoriten Baroncello durch, hinter dem Butch Cassedy den dritten Platz belegte. 58:10 gab es hier auf Sieg.

Einen Heimsieg erlebte man im siebten Rennen, dem Ausgleich IV über 2300 Meter, den sich der von Axel Kleinkorres trainierte Mood Indigo nicht nehmen ließ. Der siebenjährige Sabiango-Sohn setzte sich nach einem umsichtigen Ritt von Ali Asli zur Quote von 34:10 leicht gegen Cumbriano und Navio durch, und kam bei seinem dritten Start auf seiner Heimatbahn zu seinem dritten Sieg.

Ihren bereits vierten Sieg in diesem Winter feierte Markus Falks tolle Fliegerin Romantic Angel. Die Macho Uno-Tochter siegte im abschließenden Ausgleich IV Start-Ziel gegen die belgischen Stallgefährten Teajan und Star Focus. 29:10 notierte die superschnelle Fliegerin am Toto, auf der Fabian Xaver Weißmeier der Jockey war.

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