Hamburger Renn-Club: Derby-Meeting 2018 vom 29. Juni bis 8. Juli

von Louisa Trippe
05. Juli 2018
05.07.2018
ca. 2 Minuten

Das Galopp-Ereignis des Jahres: IDEE 149. Deutsches Derby in Hamburg. Royal Youmzain oder Weltstar im 650.000 Euro-Spektakel?
Es ist das Galopp-Ereignis des Jahres, auf das alle Fans so hinfiebern: Das IDEE
149. Deutsche Derby (Gruppe I, 2.400 m) am Sonntag auf der Galopprennbahn
in Hamburg-Horn – vierter Lauf der German Racing Champions League – wird
der krönende Abschluss der IDEE Derby-Woche. Die dreijährigen Stars der Szene
kämpfen um Rennpreise in Höhe von 650.000 Euro!
Nach knapp zweieinhalb Minuten steht fest, wer von den insgesamt 14 Startern
der umjubelte Hamburg-Held sein wird. Nach allen gezeigten Vorleistungen
könnte das der im Besitz von Dubai-Großbesitzer Jaber Abdullah stehende
Hengst Royal Youmzain sein, dessen Trainer Andreas Wöhler schon viermal das
Derby gewann, während Jockey Eduardo Pedroza auf seinen ersten Triumph
hofft.
Dieser Hoffnungsträger, der sicher einer deutlicher Favorit sein wird, imponierte
in zwei Grupperennen 2018 – im pferdewetten.de – Bavarian Classic in München
und im Ittlingen – Derby- Trial – Frühjahrs-Preis in Baden-Baden und ist damit in
der laufenden Saison noch ungeschlagen.
Beste Referenzen bringt Weltstar (A. de Vries) mit für den mit drei Pferden
vertretenen Championtrainer Markus Klug, denn er ist ein Halbbruder des
letztjährigen Siegers Windstoß und gewann das Union-Rennen in großer Manier
gegen den Trainingsgefährten Destino (M. Seidl), der aber bis zuletzt
dagegenhielt, und Salve Del Rio (M. Cadeddu) sowie Jimmu (A. Atzeni). Vielleicht
sorgt ja Weltstar dafür, dass sich Turf-Geschichte wiederholt.
Auch ein Pferd in Hamburger Besitz ist mit von der Partie – Capone (B. Ganbat)
gehört dem Stall Winterhude, an dem unter anderem Dr. Peter Wind beteiligt ist,
der Rennbahnarzt von Horn. Allerdings gehört seine Hoffnung zu den größten
Außenseitern im Derby-Feld.
Natürlich hat es auch das Rahmenprogramm am Derby-Tag zum Finale des
Meetings in sich –zwölf Prüfungen stehen auf dem Programm. Mit dem
Rudolf-August-Oetker-Gedächtnisrennen (52.000 Euro, 1.600 m), dem
Hapag-Lloyd-Rennen (52.000 Euro, 2.200 m), dem Preis vom Gestüt Röttgen –
Hamburger Stuten-Cup (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.200 m), zwei Ausgleichen I
(22.500 Euro) und gleich drei Viererwett-Rennen (u.a. im Derby, mit
Garantie-Auszahlungen von 25.000, 20.000 und 15.000 Euro) kommen die
Besucher, Aktiven und alle Wetter so richtig auf ihre Kosten.

Weitere Informationen auf der Webseite des Hamburger Rennclubs.

(PM)

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