Hamburg-Marathon der Galopper

von Marike Weber
27. Juni 2018
27.06.2018
ca. 2 Minuten

(Hamburg) Galopprennsport vom Allerfeinsten an sieben Renntagen – die Derby-Woche 2018, die am Freitag auf der Rennbahn in Hamburg-Horn beginnt, wird die Fans des Pferdesports wieder begeistern. Vom 29. Juni bis zum 8. Juli präsentiert der Hamburger Renn-Club Spitzenprüfungen – mit dem absoluten Höhepunkt, dem IDEE 148. Deutschen Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) am Finaltag als Krönung der gesamten deutschen Rennsaison.

Schon der Auftakt am Freitag am Tag der Hamburger Sportvereine hat es in sich. Vier Galopp- und vier Trabrennen ab 15:50 Uhr umfasst das Programm, alle Rennen werden über den Wettanbieter PMU (Pari Mutuel Urbain) live in die Wettannahmestellen nach Frankreich übertragen.  Zum allerersten Mal gibt es eine gemischte PMU-Karte in Deutschland, dank einer Zusammenarbeit mit Le Trot und France Galop.

Und natürlich lockt gleich zum Start ein besonderes Rennen, das über drei Minuten Spannung verspricht und eine große Tradition besitzt – der Lange Hamburger – Heinz Jentzsch-Gedächtnisrennen (in Erinnerung an den 31-fachen Champion der deutschen Galopptrainer). 

In diesem mit 25.000 Euro dotierten Listenrennen über weite 3.200 Meter, das man auch als „Hamburg-Marathon der Galopper“ bezeichnen könnte, ist mit Sir Mark Prescotts St Michel (mit dem achtfachen Champion Andrasch Starke) sogar ein starker Gast aus England dabei. Er sollte 2017 sogar im Melbourne Cup starten, ehe gesundheitlich nicht alles glatt ging. Nun meldet er sich nach langer Abstinenz in Hamburg zurück. Nach Klasse hat er kaum einen Gegner zu fürchten.

Hier geben sich auch mehrere Protagonisten des Oleander-Rennens in Hoppegarten die Ehre, wie Berghain (M. Pecheur), Moonshiner (F. Minarik) und Adler (A. de Vries), die dort die Plätze vier bis sechs belegten. Die dortige Achte Summershine (J. Bojko) – in Training bei Anna Schleusner-Fruhriep unweit der Ostsee – sorgte hier im Vorjahr als Siegerin für eine Sensation.

Auch die Wetter kommen auf ihre Kosten – 10.000 Euro werden in der Viererwette ausgeschüttet. Wenn Sie alleine die ersten vier Pferde in der richtigen Reihenfolge vorhersagen, dann bekommen Sie mindestens diese Summe ganz für sich. Dazu ist auch das Mitspielen mittels Quick Pick, einer Art Zufallsgenerator, ein mögliches Erfolgsrezept.

Der Hamburger Renn-Club im Internet:www.galopp-hamburg.de

 

(PM)

 

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