Rennsport

Die nächste Krönung für French King: Französischer Top-Hengst auch im pferdewetten.de – Großer Hansa-Preis top

(Hamburg) Französischer Triumph eines Top-Pferdes mit einem Weltklasse-Jockey: French King aus dem Großquartier von Henri-Alex Pantall in Beaupreau triumphierte mit… Artikel lesen

Marike Weber
01.07.2019 3 min lesen
French King gewinnt den pferdewetten.de – Großen Hansa-Preis (Foto: Galoppfoto.de)

(Hamburg) Französischer Triumph eines Top-Pferdes mit einem Weltklasse-Jockey: French King aus dem Großquartier von Henri-Alex Pantall in Beaupreau triumphierte mit Olivier Peslier im Sattel für Besitzer Abdullah bin Khalifa Al Thani aus Katar im pferdewetten.de – Großer Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m) am Sonntag vor 4.000 Zuschauern bei hochsommerlichen Temperaturen im Hamburg.
 
Im bedeutendsten Rennen des ersten Wochenendes beim IDEE Derby-Meeting 2019 verabschiedete sich der schon im Carl Jaspers-Preis in Köln siegreiche vierjährige Hengst als 2,6:1-Favorit von dritter Position aus überlegen mit zweieinhalb Längen Vorsprung gegen den ebenfalls hocheingeschätzten letztjährigen Derby-Favoriten und damaligen Dritten Royal Youmzain für Dubai-Besitzer Jaber Abdullah, der persönlich vor Ort weilte, und Colomano, der 2017 im Rennen des Jahres favorisiert gewesen war. Die hocheingeschätzte Stute Skyful Sea kam hinter dem lange führenden Oriental Eagle nicht über Platz fünf im Sechserfeld hinaus.

Stolze 695.273 Euro verdiente French King bislang in seiner Laufbahn, 40.000 Euro brachte der siebte Triumph beim 16. Start. Siegjockey Olivier Peslier, dessen Tochter Megane am selben Tag ein Rennen in Argentan für sich entschied, erklärte: „Wir hatten heute ein ideales Rennen an dritter Position, French King beruhigte sich im Rennen auch mehr als zuletzt. Er hat toll angezogen.“

Große Auszeichnung für Albert Darboven

Mit der größten Ehrung, die es im deutschen Galopprennsport gibt, wurde der Hamburger Kaffeekönig Albert Darboven (Vize-Präsident des Renn-Clubs und wie seit vielen Jahren Sponsor des IDEE 150. Deutschen Derbys) ausgezeichnet. Er erhielt von Dachverbands-Präsident Dr. Michael Vesper die Goldene Medaille des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V.
Einen größeren Bahnspezialisten dürfte es wohl kaum geben. Auch beim dritten Auftritt in Hamburg hieß der Sieger Santiano: Der immerhin schon siebenjährige Wallach aus dem kleinen Stall von Torsten Reineke machte sich in einem mit 22.500 Euro dotierten Ausgleich I über 1.800 Meter noch entscheidend frei von Doinyo und Alinaro. Nun soll er bald in einem Gruppe III-Rennen zum Einsatz kommen.

Zu seinem ersten Erfolg bei der IDEE Derby-Woche kam Champion Markus Klug mit Gestüt Röttgens Elvira (3,9:1) unter Adrie de Vries in einem 1.600 Meter-Rennen für dreijährige Stuten. Die Mitfavoritin ließ Daily Delight und La Valetta nie an sich herankommen.

Die Nachwuchsgalopper präsentierten sich in einer 1.400 Meter-Prüfung. Hier trumpfte mit der Auenquellerin Vallee des Fleurs (3,1:1) eine bereits in Köln lange prominente zweijährige Stute aus dem Mülheimer Stall von Jens Hirschberger aus. Jockey Andrasch Starke lobte die Bedingungen in Horn: „Das Geläuf hier ist super-klasse.“

Für eine besondere Schlagzeile sorgte Reiterin Ulli Timmermann. Sieben Jahre war die nun 44-jährige nicht mehr in den Sattel gestiegen, ehe sie kürzlich mit Barocca für Trainer Sascha Smrczek aus Düsseldorf in Magdeburg erfolgreich war. Im 11. Lauf zur Sport-Welt Amateur Trophy (Ausgleich IV, 2.000 m) trumpfte dieses Team nun erneut auf.

So richtig viel Geld gab es in der Viererwette, denn die Reihenfolge Epatant – Nero de Avolo – Ovambo Prince – Primetta bezahlte 32.068,7:1 Euro. Ein Wetter kassierte über 16.000 Euro. Siegreiterin Esther Ruth Weißmeier punktete später auch noch mit Lindsar für ihre Mutter Regine als Trainerin und durfte sich über ihren 100. Karrieretreffer freuen.
Nach einer längeren Durststrecke weist die Formkurve des Stalles Darius Racing eindeutig nach oben. Nur 24 Stunden nach dem Triumph mit Abadan im Langen Hamburger (Listenrennen) am Samstag war es nun der Dreijährige Daatis (2,4:1), der mit Marco Casamento in einem 2.200 Meter-Rennen glänzte. 
HRC-Schatzmeisterin Ilona Volmers erklärte über das geschäftliche Ergebnis am zweiten Renntag des Meetings: „Der Umsatz am Sonntag entspricht nicht ganz unseren Vorstellungen, aber die große Hitze, die vielen Parallelveranstaltungen und die trotz der guten Qualität teilweise nicht so stark bestückten Starterfelder sind die Gründe. Die bereits jetzt feststehenden Rennen unter der Woche werden aber gut besetzt sein. Daher hoffen wir, bald das wieder hereinzuholen, was wir heute nicht erreicht haben.“

Der nächste Renntag der IDEE Derby-Woche steht bereits am Montag, 1. Juli an. Erster Start ist um 17:25 Uhr.

Starke auf Quest the Moon im Derby

Wie German Racing berichtete, ist Champion Andrasch Starke im IDEE 150. Deutschen Derby am Sonntag, 7. Juli 2019 in Hamburg, der Jockey von Quest the Moon! Der siebenmalige Siegjockey im Rennen des Jahres in Deutschland, wird den Ritt auf dem im Besitz des Stalles Salzburg stehenden und von Sarah Steinberg in München  trainierten Mitfavoriten von dem Italiener Cristian Demuro übernehmen. 

Racing Manager Harald Schneider teilte dieses Engagement am Sonntagmittag mit: „Da der eigentlich für den Ritt auf Quest the Moon eingeplante Cristian Demuro am 7. Juli für seinen Chef Gerard Augustin-Normand den dreijährigen Hengst Graignes im Prix Jean Prat (Gruppe 1) reiten muss, hat der Stall Salzburg Andrasch Starke für den Ritt auf ihm im 150. IDEE Deutschen Derby verpflichtet und damit einen, wie wir denken, mehr als adäquaten Ersatz gefunden.“

Für mehr Informationen gehen Sie auf: www.galopp-hamburg.de .
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(PM)

Marike Weber

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ (Albert Einstein)