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Reinhard Wendt wird 75 – Ehemaliger DOKR-Geschäftsführer feiert runden Geburtstag

Warendorf (fn-press). Am 18. März feiert Reinhard Wendt (Warendorf), ehemaliger Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) und des Bereichs… Artikel lesen

Martina Brueske
26.02.2022 2 min lesen
Geburtstag

Warendorf (fn-press). Am 18. März feiert Reinhard Wendt (Warendorf), ehemaliger Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) und des Bereichs Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), seinen 75. Geburtstag.

32 Jahre lang war der frühere Turnierreiter und Bundeswehroffizier für die FN tätig. Zunächst als Fachreferent für den Turniersport, dann als stellvertretender und später als Geschäftsführer der Abteilung Sport. 1990 wurde ihm zusätzlich die Geschäftsführung des DOKR übertragen, gleichzeitig übernahm der gebürtige Krefelder das Amt des stellvertretenden Generalsekretärs. Ab 2001 gehörte er dem geschäftsführenden Vorstand der FN als stellvertretender Vorsitzender an. Während seiner Amtszeit begleitete er nicht nur die deutschen Fahrer als Equipechef zu internationalen Championaten (1985 bis 1993), sondern fungierte ab 1992 auch bei allen Olympischen Spielen und Weltreiterspielen als Chef de Mission. Bei seiner Verabschiedung im April 2012 beschrieb ihn FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau als großen Strategen, absoluten Perfektionisten und als „Fels in der Brandung“ in Zeiten, in denen der Reitsport die größten Veränderungen seiner Geschichte durchlief. Für seine Verdienste wurde er mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet.

Reinhard Wendt ist den Pferden und dem Pferdesport schon seit frühester Jugend verbunden. Bereits während seiner Bundeswehrzeit, in der er die Stationen des Truppenoffiziers bis zum Kompaniechef durchlief, setzte er seine reiterliche Fortbildung und Turnierteilnahme fort und erwarb unter anderem die Richterqualifikation für Dressur, Springen und Vielseitigkeit. Bis heute engagiert er sich im Deutschen Olympischen Sportbund, zunächst als Sprecher der Gruppe der Individualsportarten und Mitglied der Sprechergruppe der Spitzenverbände, danach als Mitglied der POTAS-Kommission. Zudem ist er für das DOKR Mitglied im Kuratorium der Dieter Hofmann Stiftung sowie Kurator der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und Richter bei Hengstleistungsprüfungen.

Parallel zu seinem Beruf entwickelte Reinhard Wendt zudem ein eigenes Konzept für die Nachwuchsförderung im Kreis Warendorf. 1994 gründete er den Förderkreis Reiternachwuchs Warendorf (FRW), den er bis März 2019 als Erster Vorsitzender maßgeblich prägte. Der FRW hat das Ziel, die Aus- und Fortbildung von Nachwuchsreitern mit dem Ziel erfolgreicher Turnierteilnahme zu fördern, aber auch Jugendliche schon früh zu ehrenamtlichem Engagement im Verein zu motivieren. Für sein (nebenberufliches) „Lebenswerk“ wurde Reinhard Wendt 2020 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.