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Ranglisten 2021: Werth, Will und Jung an der Spitze – David Will erstmals die Nummer eins im Springen

Warendorf (fn-press). Die FN-Ranglisten 2021 sind da – mit Michael Jung als unangefochtene Nummer eins in der Vielseitigkeit und einer… Artikel lesen

Martina Brueske
15.11.2021 2 min lesen
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Warendorf (fn-press). Die FN-Ranglisten 2021 sind da – mit Michael Jung als unangefochtene Nummer eins in der Vielseitigkeit und einer an die Spitze zurückgekehrten Isabell Werth in der Dressur. Erstmals ganz oben auf der nationalen Rangliste Liste steht dagegen David Will. Er sammelte im Anrechnungszentrum – 1. Oktober 2020 bis 30. September 2021 – die meisten Ranglistenpunkte im Springen.

Insgesamt 166.013 Punkte gehen auf das Konto des 33-jährigen Springreiters David Will, der in diesem Jahr erstmals bei einem Championat für Deutschland an den Start ging und im Sattel von C-Vier mit dem deutschen Team die Silbermedaille bei den Europameisterschaften in Riesenbeck gewann. Mit seinem Punktestand machte der gebürtige Bayer fünf Plätze im Vergleich zu 2020 gut und verwies damit nicht nur den Vorjahres-Ersten Marcus Ehning aus Borken (165.954 Punkte), sondern auch den Monate lang Führenden der Weltrangliste, diesjährigen Aachen-Sieger und Olympiareiter Daniel Deußer (158.797 Punkte) auf die Plätze. Ebenfalls im Ranking aufrücken konnte Europameister André Thieme aus Plau am See. Mit 134.635 Punkten ordnet er sich in diesem Jahr auf Platz vier ein. Auf eine erfolgreiche Saison 2021 kann aber auch Richard Vogel zurückblicken, der zusammen mit David Will auf dem Hofgut Dagobertshausen in der Nähe von Marburg einen Turnier- und Ausbildungsstall betreibt. Im vergangenen Jahr noch Neunter, belegt er mit 130.671 Punkten den fünften Platz auf der aktuellen Rangliste.

In der Dressur konnte Isabell Werth (Rheinberg) wieder einmal die Spitzenposition und damit ihren Ruf als deutsche Dressur-Queen behaupten. Auch wenn die Summe ihrer Ranglistenpunkte – 131.515 – noch nicht wieder den Vor-Corona-Stand erreicht hat: An ihr Ergebnis kam 2021 niemand heran. Auch nicht die Doppel-Olympiasiegerin und dreifache Europameisterin Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen). Sie rangiert mit 129.332 Punkten auf Platz zwei, gefolgt von der Vorjahres-Ersten Dorothee Schneider (Framersheim) mit 98.530 Punkten, die im Frühjahr mehrere Wochen verletzungsbedingt pausieren musste. Einen Platz aufrücken konnte Lena Waldmann, nicht zuletzt dank zahlreicher Grand-Prix-Erfolge mit den Hengsten des Gestüts Bonhomme in Werder. Mit 70.082 belegt sie Platz vier. Mit großem Abstand folgt auf Platz fünf einer der erfolgreichsten Reiter des Kreispferdesportverbandes Bonn Rhein-Sieg, Lukas Blatzheim vom Pferdezentrum Haus Rott in Troisdorf. 49.638 Punkte verhalfen ihm zu Platz fünf, womit er noch vor Team-Europameisterin Helen Lagehanenberg (Havixbeck) rangiert, die mit 43.588 Platz sechs belegt.

Neue und alte Nummer eins auf der Rangliste Vielseitigkeit ist Michael Jung (Horb). Der dreifache Olympiasieger führt die Rangliste auch 2021 mit deutlichen Abstand an. 42.006 Punkte – fast drei Mal so viele wie 2020 – sammelte er im Anrechnungszeitraum. Auf dem zweiten Platz rangiert mit 32.206 Punkten Olympiasiegerin Julia Krajewski (Warendorf), im letzten Jahr noch Siebte, vor Ingrid Klimke. Die Reitmeisterin aus Münster belegt trotz längerer Verletzungspause im Sommer mit 21.575 Punkten den dritten Platz, gefolgt von Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit 20.470 Punkten. An die Ex-Weltmeisterin schließen sich die beiden Mannschafts-Vizeeuropameister von 2021, Andreas Dibowski aus Döhle (17.214 Punkte) und Anna Siemer aus Salzhausen (13.882 Punkte) an. Ebenfalls Punkte in fünfstelliger Höhe konnte schließlich EM-Einzelreiter Christoph Wahler aus Bad Bevensen sammeln. Er wurde mit 10.947 Punkten Siebter.

Alle Ranglisten 2021 sind unter www.pferd-aktuell.de/spitzensport/ranglisten einzusehen.