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Prag: Platz vier im Nationenpreis Springen

Prag (fn-press). Zum ersten Ländervergleichswettkampf seit Ausbruch der Corona-Pandemie trafen sich elf Springreiter-Teams in Tschechiens Hauptstadt Prag. Die deutsche Mannschaft… Artikel lesen

Martina Brueske
22.08.2020 2 min lesen
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Prag (fn-press). Zum ersten Ländervergleichswettkampf seit Ausbruch der Corona-Pandemie trafen sich elf Springreiter-Teams in Tschechiens Hauptstadt Prag. Die deutsche Mannschaft mit Patrick Stühlmeyer (Mühlen), Justine und Maurice Tebbel (Emsbüren) sowie André Thieme (Plau am See) belegte den vierten Platz. Zum Sieg ritt die niederländische Equipe.

Mit einer gemischten Mannschaft aus jungen und erfahrenen Reitern reiste Bundestrainer Otto Becker (Senden) zum ersten Nationenpreis des Jahres nach Prag. Der Routinier im Team, André Thieme (45), setzte die Brandenburger Fuchsstute Chakaria v. Chap ein und beendete beide Umläufe mit jeweils einem Abwurf. Patrick Stühlmeyer (30) und der französische Hengst Varihoka du Temple verließen die erste Runde ebenfalls mit vier Fehlerpunkten, konnten aber im zweiten Umlauf das Team mit einer Nullrunde unterstützen. Maurice Tebbel (26) und sein Championatspferd Don Diarado, im Rheinland gezogener Sohn des Diarado, legte mit einem fehlerfreien Ritt vor, kassierte jedoch in der zweiten Runde einen Abwurf. Seine jüngere Schwester Justine (21) lieferte mit dem von ihrem Vater Rene Tebbel gezogenen Hannoveraner Hengst Light Star das Streichergebnis. Im ersten Umlauf bilanzierte das Paar fünf Fehlerpunkte, im zweiten acht. In der Summe beendete das deutsche Team den Nationenpreis mit 16 Fehlerpunkten. Bundestrainer Otto Becker sagte: „Wir hatten zwei Pferde dabei, nämlich Light Star und Chakaria, die wir zum ersten Mal in einem Nationenpreis eingesetzt haben. Es war knapp wie immer, uns fehlten die Nullrunden, aber im großen und ganzen bin ich mit dem Ergebnis nicht unzufrieden.“
Zum Sieg mit nur vier Fehlerpunkten ritt die erfahrene niederländische Equipe mit Jur Vrieling, Jeroen Dubbeldam, Frank Schuttert und Bart Bles, gefolgt von der irischen Mannschaft (8) und der von Paul Schockemöhle betreuten japanischen Equipe (12). Hinter der deutschen Mannschaft platzierten sich die Tschechen, Österreicher und Italiener mit jeweils 20 Fehlerpunkten an sechster Stelle, das Schlusslicht bildeten die Belgier (24). Die Slowakei, Ägypten, Argentinien, Neuseeland und Polen hatten es nicht in die zweite Runde der besten acht Mannschaften geschafft. hen

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