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Pferde in der kalten Jahreszeit – das gibt es beim Reiten im Winter zu beachten

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde – ein Spruch, der wohl für alle Pferdeliebhaber wörtlich zutrifft…. Artikel lesen

Felicitas Meyer
10.11.2021 3 min lesen
Symbolbild: Pixabay

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde – ein Spruch, der wohl für alle Pferdeliebhaber wörtlich zutrifft. Das Vertrauen, das in dieser einmaligen Beziehung zwischen Mensch und Tier aufgebracht wird, ist nur mit wenig anderem zu vergleichen. Bei einem langen Ausritt mit dem geliebten Vierbeiner wird jedes Ausmisten des Stalls und die meist aufwendige und teure Pflege der Tiere mehr als aufgewogen, zumal versierte Reiterinnen und Reiter das Wohlergehen ihres Tieres häufig noch über ihre eigenen Befindlichkeiten stellen. Dabei kommt vor allem im Herbst und Winter die Frage auf, wie sich die Tiere eigentlich in der kalten Jahreszeit fühlen. In diesem Ratgeber stellen wir vor, wie die Pferdepflege im Winter den Tieren besonders guttut und was es beim Reiten im Winter zu beachten gibt.

 

Mit der besten medizinischen Versorgung gut durch den Winter

 

Alle Tierliebhaber wünschen sich stets nur das Beste für ihren Hund, ihre Katze oder ihr Pferd. Dennoch liegt es in der Natur der Tiere, dass auch sie einmal krank oder von einem Parasiten befallen werden. Dies ist zwar immer unschön, aber noch lange kein Grund zum Verzweifeln. Bei Vetevo finden Tierliebhaber hochwertige Testkits, Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel für ihre Vierbeiner. Mit den modernen und intuitiven Lösungen kommen die Liebsten schnell wieder auf die Beine und dem nächsten Ausritt steht nichts mehr im Weg.

 

Pferde sind besser auf den Winter vorbereitet, als man denkt

 

Es ist kalt, dunkel und matschig – im Winter vergeht den meisten Reitern und Reiterinnen die Lust, viel Zeit bei oder auf ihrem Pferd zu verbringen. Wenn wir Menschen uns schon so unwohl fühlen, wie mag es da erst den Tieren gehen? Hier kann Entwarnung gegeben werden, denn Pferde sind hervorragend von Natur aus gegen die Kälte geschützt und haben auch bei eisigen Temperaturen genug Energie für Spiel und Spaß mit dem Menschen. Nur bei geschorenen Pferden empfiehlt sich für Ausritte bei niedrigen Temperaturen die Verwendung einer Nieren- oder Ausreitdecke. Bei schlechten Sichtverhältnissen im Winter ist zudem die Verwendung von reflektierendem Ausrüstungsmaterial empfehlenswert, insbesondere wenn auf öffentlichen Straßen und Wegen geritten werden soll. So können andere Verkehrsteilnehmer Pferd und Reiter bereits früh erkennen und entsprechend reagieren.

 

Liegt bei Ausritten Eis und Schnee auf Wegen und Straßen, machen sich viele Pferdebesitzer Sorgen um die Rutsch- und Sturzgefahr ihres Tieres. Auch hier kann man jedoch beruhigt sein, denn die Tiere können die Untergrundbeschaffenheit sehr gut einschätzen. Einzig bei Tieren, die sonst kaum nach draußen kommen, sollte etwas Vorsicht mitgebracht werden, da sie häufig zunächst an der frischen Luft herumtollen und sich dabei bei Eisverhältnissen verletzen können. Um diese Gefahr weiter zu reduzieren, empfiehlt es sich, das Pferd im Winter Barhuf zu reiten. So kann das Pferd den Untergrund besser spüren und beurteilen und zudem ist der Barhuf ein besserer Stoßdämpfer bei vereistem Boden, wodurch die Gelenke des Tieres beim Gehen geschont werden. Bei Tieren, die nicht Barhuf gehen können, bietet sich die Verwendung eines Schneegrips oder von Hufeisen mit Stollenlöchern für Schraubstollen an. Letztere sollten jedoch ausschließlich zum Reiten eingeschraubt werden. Werden all diese Hinweise beachtet, steht einem tollen Ausritt im Winter nichts mehr entgegen.