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Paralympics Tokio: Platz vier für Heidemarie Dresing – Der Brite Lee Pearson gewinnt seine zwölfte Paralympics-Goldmedaille

Tokio/JPN (fn-press). Am ersten Wettkampftag der Para-Dressur bei den Paralympics in Tokio ist die erste von drei Entscheidungen im Baji… Artikel lesen

Martina Brueske
26.08.2021 1 min lesen
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Tokio/JPN (fn-press). Am ersten Wettkampftag der Para-Dressur bei den Paralympics in Tokio ist die erste von drei Entscheidungen im Baji Koen Equestrian Park gefallen. Olympiasieger in der Einzelwertung Grade I ist der Brite Lee Pearson mit Breezer. Heidemarie Dresing (Rheda-Wiedenbrück) belegt Platz vier. Der erste Prüfungstag wird mit den Prüfungen Grade IV und V fortgesetzt. Diese Seite wird laufend aktualisiert.

Die Medaille war für die Paralympics-Debütantin Heidemarie Dresing und ihre Hannoveraner Stute La Boum bereits in greifbarer Nähe. Bis zum vorletzten Starter rangierte die 66-jährige Architektin mit 72,295 Prozent auf dem Bronzerang. Die Führung hatte bis dahin der Österreicher Pepo Puch, der mit einigen Widersetzlichkeiten seines Rappen Sailor’s Blue zu kämpfen hatte und damit auf 73,441 Prozent kam, vor der britischen Europameisterin Georgia Wilson, die mit der siebenjährigen Oldenburger Fuchsstute Sakura 72,765 Prozent erzielte. Allerdings war klar, dass damit die Prüfung noch nicht entschieden war, denn als Vorletzer folgte mit Sir Lee Pearson der wohl bekannteste Para-Dressurreiter weltweit. Und tatsächlich gelang es dem 47-jährigen, an einer angeborenen Gelenkversteifung leidenden Briten, sich mit Breezer mit großem Abstand – 76,265 Prozent – an die Spitze zu setzen. Mit seinem Sieg macht Lee Pearson das Dutzend voll. Bereits in Sydney (2000), Athen (2004) und Hongkong (2008) gewann er drei Mal die Goldmedaille, dazu kamen Team-Gold in London (2012) und Kür-Gold in Rio de Janeiro (2016).