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Nachwuchs-EM Dressur: Kür-Sieg für Lucie-Anouk Baumgürtel

Pilisjászfalu/HUN (fn-press). Lucie-Anouk Baumgürtel hat das Triple bei der Pony-Europameisterschaft in Ungarn perfekt gemacht. Nach Mannschafts- und Einzelgold sicherte sie… Artikel lesen

Martina Brueske
30.08.2020 2 min lesen
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Pilisjászfalu/HUN (fn-press). Lucie-Anouk Baumgürtel hat das Triple bei der Pony-Europameisterschaft in Ungarn perfekt gemacht. Nach Mannschafts- und Einzelgold sicherte sie sich mit Nasdaq FH auch in der abschließenden Kür die Goldmedaille. Silber ging an Sophia Boje Obel Jørgensen aus Dänemark, Bronze gewann Baumgürtels Teamkollegin Rose Oatley mit Daddy Moon. Die dritte deutsche Starterin, Antonia Roth, platzierte sich mit Daily Pleasure WE auf Rang vier.

Sie haben sich selbst übertroffen – Lucie-Anouk Baumgürtel und Nasdaq FH haben sich über alle Prüfungstage hinweg weiter gesteigert und waren auch in der abschließenden Kür mit fast 86 Prozent nicht zu schlagen. Zu „A Kind of Magic“ tanzte das Paar aus Nottuln zum Sieg. Auch Bundestrainerin Cornelia Endres fand nur lobende Worte für die 16-Jährige und ihren Ponywallach: „Lucie hat wirklich eine fantastische Kür geritten und während der gesamten EM eine absolut überzeugende Leistung gezeigt. Als routinierte Reiterin konnte sie die tolle Choreografie und schöne Musik ihrer Kür heute voll zelebrieren.“

Baumgürtels Teamkollegin, Rose Oatley (Lütjensee), die in der Einzelwertung noch knapp einen Medaillenplatz verpasste, sicherte sich mit Daddy Moon in der Kür die Bronzemedaille. 81.400 Prozent lautete das Ergebnis der Richter – entsprechend glücklich fiel sie ihrem Pony nach der Prüfung um den Hals. Als letzte Starterin ging Antonia Roth mit Daily Pleasure WE auf das Viereck. Mit 79.710 Prozent platzierte sich das Paar aus Stuttgart an vierter Stelle.

„Wir haben bei dieser EM eine sehr starke Mannschaft gehabt und die Teammedaille mit über zehn Prozent Vorsprung zu gewinnen war unglaublich. Alle vier Reiterinnen sind sehr überzeugend geritten, so dass sich die Ergebnisse teilweise nur einen Wimpernschlag unterschieden“, zog Endres ein durchweg positives Fazit und ergänzte: „Das Niveau war unglaublich hoch. Für Shona Benner war es deshalb sehr schade. Das Reglement sieht vor, dass lediglich die drei bestplatzierten aus der Einzelwertung in der Kür startberechtigt sind. Mit über 75 Prozent und Rang sieben in der Einzelwertung hätte auch sie es absolut verdient gehabt, die Kür zu reiten.“

Die Nachwuchs-Europameisterschaften 2020 sind damit beendet. Nach den Altersklassen U14, U18, U21 und U25 haben die Ponyreiter nach gut drei Wochen den Abschluss in Ungarn gemacht.

Alle Ergebnisse der Nachwuchs-EM gibt es hier.