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Marbacher Gestütsauktion „Online“ am 01. Mai 2021 Hoffnungsvolle Nachwuchspferde für Freizeit und Sport

Marbach, 22.04.2021. Auktionszeit… jedes Jahr besonders, besonders dieses Jahr – erstmals im Mai, erstmals online, und mit einer kleinen, feinen… Artikel lesen

Felicitas Meyer
22.04.2021 2 min lesen
Kat. Nr. 4: Captain Zinnow v. Captain Olympic (Foto: Kube)

Marbach, 22.04.2021. Auktionszeit… jedes Jahr besonders, besonders dieses Jahr – erstmals im Mai, erstmals online, und mit einer kleinen, feinen Kollektion in der Marbacher Gestütsauktion 2021.

Vorfreude auf die Marbacher Gestütsauktion, die in diesem Jahr erstmals „online“ durchgeführt wird: Am 01. Mai 2021 um 18 Uhr beginnt das Ausbieten („Bid-Up“) der ersten Marbacher Online-Gestütsauktion, wenn ausgesuchte Marbacher Nachzucht, Pferde aus dem Landgestüt Redefin und ausgewählte Züchterpferde bei der Online-Gestütsauktion ihre neuen Besitzer finden. Im Lot der Auktion stehen 16 hoffnungsvolle Nachwuchspferde. Neu in 2021 ist zudem die Verschiebung des traditionellen Termins der Gestütsauktion von Mitte März auf Anfang Mai. Anlass gaben hierzu zum einen die Hoffnung auf eine entspanntere Corona-Lage im Mai, zum anderen die seit Ende 2020 gültigen „Leitlinien zu Umgang mit und Nutzung von Pferden unter Tierschutzgesichtspunkten“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

 

Im Verkaufslot stehen vielversprechende Nachwuchspferde für die verschiedensten Sparten des Reitsports mit topaktuellen Abstammungen und abgesicherten Mutterstämmen.

 

Die Riege der springbetonten Nachwuchspferde eröffnet der vierjährige Alamo KatNr. 1 v. Acajou-Conteur aus dem Züchterhaus Brand in Bretzfeld. Alamo ist bereits weit gereift und besticht insbesondere durch seine Doppelveranlagung. Aus der gleichen Mutter stammt Leo B, der 2019 Spitzenpferd der Marbacher Gestütsauktion war. Mit Kat.Nr. 2 stellt sich der dreijährige Baltic Wind abstammend vom S-erfolgreichen Marbacher Landbeschäler Be Careful aus einer Latouro Mutter vor. Baltic Wind ist noch jugendlich in seiner Aufmachung, zeigt beim Freispringen bereits erwartungsgemäß Übersicht und Vermögen. Eine weitere erfolgsversprechende Spring-Remonte ist Kat.Nr. 3 Cantonnier abstammend vom Holsteiner Siegerhengst Canto. Der bereits vierjährige Captain Zinnow (Kat.Nr. 4) aus der Landgestüt Redefin besticht nicht nur durch Chique und Charme. Der elegante Schimmelwallach v. Prämienhengst Captain Olympic-Rex Graziano überzeugt zudem durch seine leichtfüßige Art sich zu bewegen und seine Rittigkeit und Springveranlagung. Mit Kat.Nr. 5 Corrente v. Cornet Obolensky-Quidam de Revel stellt sich ein absoluter Rohdiamant vor. Sein Vater ist einer der erfolgreichsten Vererber der Gegenwart, seine Mutter selbst in S*-Springen erfolgreich. Kat.Nr. 12 Nelson v. Nekton-Aloube Z: Ein weiterer dreijähriger Springaspirant aus bestem Holsteiner-Stamm: Seine Großmutter ist die Schwester der Holsteiner Stempelhengste Capitol I und II, Latus I und II sowie einiger S-Springpferde. Vater Nekton ging selbst im internationalen Sport. Die vierjährige Quinera (Kat.Nr. 14) v. Quiwitino-Stalypso wurde auf der Fohlenschau mit der Goldplakette prämiert und ist bereits in Reitpferdeprüfungen platziert. Die großrahmige, bewegungsstarke Stute ist eine Tochter des Vizeweltmeisters der fünfjährigen Springpferde in Lanaken, der mit Felix Haßmann mittlerweile im internationalen Springsport angekommen ist. Aus der Schweiz stammt der dreijährige Samur von Whitemoon (Kat.Nr. 15), der seine Aufzucht im Haupt- und Landgestüt Marbach genossen hat und über den Vater I’m Special de Muze die Gene des belgischen Ausnahmevererbers in sich trägt. Samur von Whitemoon verfügt über ein erstklassiges Nervenkostüm und zeigt abstammungsgemäß gutes Springvermögen beim Freispringen, das bei weiterer Entwicklung viel Perspektive erhoffen lässt.