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Madrid: David Will Zweiter im Weltcup – Marcus Ehning und der Hengst Stargold belegen den vierten Platz

Madrid (fn-press). Nach Oslo, Lyon und Verona gastierte der Weltcup der Springreiter bei seiner vierten Etappe in Madrid. In der… Artikel lesen

Martina Brueske
29.11.2021 2 min lesen
Madrid Horse Week – Dressage World Cup of Madrid – Spain – Julien Epaillard on Billabong du Roumois Madrid, – 28 November 2021 Ph. Stefano Grasso/Oxer

Madrid (fn-press). Nach Oslo, Lyon und Verona gastierte der Weltcup der Springreiter bei seiner vierten Etappe in Madrid. In der spanischen Hauptstadt sammelte David Will (Marburg) seine ersten Weltcup-Punkte der Saison. Mit seinem Europameisterschaftspferd C-Vier belegte der 33-Jährige hinter dem Franzosen Julien Epaillard Platz zwei.

40 Paare gingen beim Weltcup-Springen an den Start, sechs von ihnen erreichten nach fehlerfreiem Umlauf das Stechen der mit 163.000 Euro dotierten Prüfung, unter ihnen die beiden Deutschen David Will und Marcus Ehning. An die schnelle und fehlerfreie Runde des Franzosen Julien Epaillard und seines französischen Wallachs Billabong du Roumois kam keiner seiner Konkurrenten heran, zumindest nicht fehlerfrei. Er benötigte für das Stechen nur 41,24 Sekunden. Die zweitschnellste Zeit gelang David Will. Der Gewinner der Mannschafts-Silbermedaille bei der Europameisterschaft in Riesenbeck (Einzelwertung Platz 7) hatte sein Championstspferd C-Vier mit nach Madrid gebracht. Der 13 Jahre alte Holsteiner, Sohn des Cardento, erreichte nach 42,71 Sekunden die Ziellinie. Hinter dem drittplatzierten Iren Denis Lynch mit Chopin’s Bushi (42,87) reihte sich Marcus Ehning mit dem Oldenburger Stakkato Gold-Sohn Stargold ein. Die Zeit hätte für den Sieg gereicht: 40,62 Sekunden. Aber die beiden kassierten einen Abwurf, so wurde es Platz vier. Einen Rang besser hatte Ehning am Vortag in einem 1,50-Meter-Springen abgeschnitten, diesmal im Sattel des Westfalen Funky Fred. Auch diese Prüfung gewann Julien Epaillard, ebenso das Hauptspringen am Freitag ­– spanische Feiertage für den 44-jährigen Franzosen.

Gerrit Nieberg (Senden) hatte mit dem Westfalen Ben (v. Sylvain) das Stechen des Weltcup-Springens nach einem Fehler ebenso verpasst wie Daniel Deußer (Rijmenam/Belgien). Der Bereiter der Stephex Stables setzte seinen 13 Jahre alten Zangersheider Hengst Scuderia 1918 Tobago Z ein. Der Fuchs hatte sich im späten Frühjahr verletzt und den Sommer über einen Turnierpause eingelegt. Der Weltcup von Madrid war das erste richtig anspruchsvolle Springen für den Hengst.    hen