Aktuelles, Springen

Lyon: Daniel Deußer Fünfter im Weltcup – Schweizer Martin Fuchs gewinnt zweite Etappe der Hallen-Serie

Lyon (fn-press). Im Messezentrum der französischen Metropole Lyon machte nach dem Weltcup-Dressur, den Isabell Werth gewonnen hatte, auch die Serie… Artikel lesen

Martina Brueske
31.10.2021 2 min lesen
LONGINES FEI Jumping World Cup™ Lyon87 – Martin Fuchs ride Chaplin – SUI

Lyon (fn-press). Im Messezentrum der französischen Metropole Lyon machte nach dem Weltcup-Dressur, den Isabell Werth gewonnen hatte, auch die Serie der Springreiter Station. Das mit 300.000 Euro dotierte Weltcup-Springen gewann der Schweizer Martin Fuchs mit dem niederländischen Wallach Chaplin, Daniel Deußer (Rijmenam/Belgien) wurde im Sattel der belgischen Stute Killer Queen als bester deutscher Teilnehmer Fünfter.

Lyon ist ein gutes Pflaster für Daniel Deußer. Hier gewann er im Jahr 2014 mit dem Schimmelwallach Cornet d’Amour das Weltcup-Finale, hier siegte er 2018 mit Tobago Z im Großen Preis und in den vergangenen Jahren war er etliche Male topplatziert. Auch bei der jüngsten Turnierauflage lief es im Umlauf des Weltcup-Springens hervorragend. Null Fehler – Deußer und seine elf Jahre alte belgische Olympia-Partnerin Killer Queen hatten ihren Platz im Stechen sicher, gemeinsam mit elf weiteren Paaren. Es wurde ein enges „Rennen“, die besten fünf Reiter lagen gerade mal eine Sekunde auseinander. Deußer und Killer Queen bewältigten die Aufgabe in 35,63 Sekunden, allerdings nicht fehlerfrei. Ein Abwurf bedeutete schließlich Rang fünf.

Zum Sieg ritt der Schweizer Martin Fuchs mit dem 14 Jahre alten niederländischen Hengst Chaplin in fehlerfreien 34,5 Sekunden, gefolgt von dem Brasilianer Eduardo Pereira De Menezes. Der 31-Jährige steuerte das Oldenburger Springpferd H5 Chaganus, ein Sohn des Chacco-Blue, in 35,14 Sekunden über die Ziellinie. Der drittbeste fehlerfreie Ritt gelang dem für Österreich startenden Starnberger Max Kühner mit dem zehn Jahre alten DSP-Wallach Electric Blue. Der Eldorado vd Zeshoek-Sohn beendete das Stechen fehlerfrei in 35,87 Sekunden.

Neben Deußer waren auch Markus Ehning (Borken), Kendra Claricia Brinkop (Meise/Belgien) und Christian Ahlmann (Marl) in Lyon an den Start gegangen. Im Weltcup-Springen hatte das Glück sie allerdings im Stich gelassen. Ehning und Brinkop kassierten viele Fehler und Christian Ahlmann gab mit Clintrexo auf. Die nächste Etappe der Hallenserie führt die Reiterinnen und Reiter am kommenden Wochen nach Verona (Italien).    hen