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HLP: Erste Sportprüfung 2022 in Münster beendet – Sehr gute Endergebnisse für San to Alati und Va Pensiero

Münster (fn-press). In Münster haben im Rahmen der Hengstleistungsprüfungen 2022 die Sportprüfungen für junge Hengste begonnen. Den Auftakt machten die… Artikel lesen

Martina Brueske
02.02.2022 2 min lesen
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Münster (fn-press). In Münster haben im Rahmen der Hengstleistungsprüfungen 2022 die Sportprüfungen für junge Hengste begonnen. Den Auftakt machten die dressurbetonten Hengste. Insgesamt beendeten neun vierjährige sowie elf fünfjährige Hengste die Prüfung. In beiden Altersklassen stach dabei jeweils ein Teilnehmer mit einem besonders guten Endergebnis hervor.

Bei den vierjährigen Hengsten konnte der Hannoveraner Secret-Sohn San to Alati die Bewertungskommission am besten von sich überzeugen. „Ein sehr kompletter Hengst, was seine Bewegungen angeht“, sagte Richter Reinhard Richenhagen in seinem Kommentar. Neben einer 9,2 für den Galopp gab es für den Dunkelfuchs eine 8,8 für den Schritt und eine 8,6 für den losgelassenen, fleißigen Trab. Vor allem aber für seine „tolle“ Rittigkeit sprache die Juroren einschließlich Fremdreiterin Jana Freund dem Hengst ein Kompliment aus. „Er ist brav, aber nicht langweilig, immer sportlich und beim Reiter“, so der Kommentar. Hierfür gab es die Wertnote 9,5, ebenso wie für den Gesamteindruck und die Perspektive als Dressurpferd. Insgesamt errechnete sich damit für San to Alati, der von Johann Hinnemann vom Krüsterhof in Voerde ausgestellt und von Stefanie Wolf geritten wurde, eine gewichtete Endnote von 9,12. Der Hengst geht auf den renommierten Trakehner Stutenstamm der Herbstblüte zurück und wurde von Lena-Marie und Kerstin Klose aus Burgwedel aus Mutter von Belissimo M gezogen.

Bei den älteren Hengsten war es der Hannoveraner Va‘ Pensiero von Vitalis – Fürstenball, der sich die höchste Endnote sicherte: 9,36. „Bei diesem Hengst sieht alles leicht aus“, sagte Reinhard Richenhagen. Dies spiegelte sich nicht nur in den Wertnoten für die Gangarten – vom Galopp (8,5) über den Trab (9,0) bis zum klar geregelten, weit übergreifenden Schritt (9,5) – wider, sondern vor allem auch in der Note für die ausgezeichnete Rittigkeit. „Der Hengst nahm alle Hilfen willig an“, bestätigte Testreiter Marco Bührig: Gemeinsam vergab die Kommission dafür die glatte 10 und unterstrich ihre Bewertung mit einer Note für den Gesamteindruck von 9,6. „Der Hengst besticht durch Leichtigkeit, Charme und Zufriedenheit“, so der Kommentar. Va‘ Pensiero, Bundeschampion 2020 und bereits topbenotet bei seiner 14-tägigen Veranlagungsprüfung, wurde von Christoph Wahler vom Klosterhof Medingen in Bad Bevensen angemeldet und von Hannah Laser vorgestellt. Der fünfjährige braune Hengst stammt vom Zuchthof Düvel in Katlenburg-Lindau.

Alle Ergebnisse gibt es unter www.hengstleistungspruefung.de (Aktuelle Ergebnisse).