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Herning/Motesice: Weltcup-Sieg für Langehanenberg – Dorothee Schneider beste deutsche Reiterin beim CDI5* in Herning

Herning/Motesice (fn-press). Nicht nur im niederländischen s’Hertogenbosch gingen die Dressurreiterinnen und -reiter an den Start, sondern auch in Herning (Dänemark)… Artikel lesen

Martina Brueske
14.03.2022 2 min lesen
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Herning/Motesice (fn-press). Nicht nur im niederländischen s’Hertogenbosch gingen die Dressurreiterinnen und -reiter an den Start, sondern auch in Herning (Dänemark) und Motesice (Slowakei) lockten internationale Prüfungen aufs Viereck. Die besten deutschen Reiterinnen waren Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit der Holsteinerin Annabelle und Dorothee Schneider (Framersheim) mit dem Hannoveraner Faustus.

Helen Langehanenberg hatte sich für einen Start beim Weltcup-Turnier im slowakischen Motesice entschieden. Wie schon drei Wochen zuvor beim CDI-W in Neumünster kam ihre Holsteinerin Annabelle zum Einsatz. Die 14 Jahre alte Conteur-Tochter und ihre Reiterin gewannen zunächst den Kurz Grand Prix mit 70,373 Prozent und waren auch am nächsten Tag in der Weltcup-Kür das beste Paar. Die fünf Richter vergaben 77,905 Prozent. Platz zwei fiel an die Polin Katarzyna Milczarek und den portugiesischen Hengst Guapo. Langehanenberg und Milczarek waren die einzigen beiden Teilnehmerinnen am Weltcup in der Slowakei.

In Herning (Dänemark), wo im August die Weltmeisterschaften Springen, Dressur, Paradressur und Voltigieren ausgetragen werden, stand ein Fünf-Sterne-CDI auf dem Programm. Vor heimischem Publikum machten die besten dänischen Dressurpaare die Plätze eins bis vier unter sich aus. Den Grand Prix und die Kür gewann Cathrine Dufour mit ihrem westfälischen Olympiapferd Bohemian (v. Bordeaux). 82 Prozent lautete das Ergebnis im Grand Prix, in der Kür übersprang das Paar erstmals die „magische“ 90 Prozent-Marke (90,005). Als beste deutsche Reiterin behauptete sich Dorothee Schneider auf Rang fünf. Im Sattel des 14 Jahre alten Hannoveraner Wallachs Faustus v. Falsterbo wurde sie in der Kür mit 80,565 Prozent bewertet, im Grand Prix waren es 73,522 Prozent. Auf Rang sieben in der Kür reihte sich Lena Waldmann (Werder) mit dem Oldenburger Hengst Fiderdance ein (77,5). Die beiden hatten im Grand Prix 71,848 Prozent erreicht, Platz acht.   hen