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Hamburg: U25-Dressur-Derby erneut an Caroline Wilm Pech für Reitmeister Hubertus Schmidt im Special

Hamburg (fn-press). Bei ihrem dritten Start im U25-Dressur-Derby hat Caroline Wilm ihren zweiten Sieg eingefahren. Die Schleswig-Holsteinerin setzte sich im… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
08.05.2016 2 min lesen

Hamburg (fn-press). Bei ihrem dritten Start im U25-Dressur-Derby hat Caroline Wilm ihren zweiten Sieg eingefahren. Die Schleswig-Holsteinerin setzte sich im Finale mit Pferdewechsel gegen Ann-Kristin Arnold und Raika-Marie Rosch durch.

In der Qualifikation zum Finale hatte sich am Freitag noch die 19-jährige Warendorfer Sportsoldatin Ann-Kristin Arnold an die Spitze des Klassements gesetzt. Die jüngste der drei Finalistinnen und ihr Hannoveraner Rio de Janeiro (von Riccione/De Niro) hatten in der Dressurprüfung Klasse S* 72.061 Prozentpunkte von den Richtern erhalten. Der aufgeweckte, elfjährige Wallach, den Arnold bereits seit seinem fünften Lebensjahr ausgebildet hat, machte den Starterinnen das Leben im Derby-Finale allerdings nicht leicht. Mit seiner eigenen Reiterin erzielte er zwar noch 69.579 Prozent und damit das zweitbeste Ergebnis des Tages. Die spätere Siegerin, Caroline Wilm, hatte jedoch vor allem in der Galopptour Probleme mit ihm – 61.158 Prozent waren das Ergebnis. Die Schleswig-Holsteinerin betreibt zusammen mit ihrer Mutter Petra Wilm, der Präsidentin des Trakehner Verbandes, das Gestüt Tasdorf im Kreis Plön. Dort bildet sie junge Pferde bis zum Grand Prix aus. In diesem Jahr gelang Caroline Wilm ein erfolgreicher Einstieg in die Königsklasse. Mit ihrem eigenen Hengst Elfado, einem Trakehner von Kostolany, erzielte sie mit 69,816 Prozent das beste Ergebnis des Finales. Auch mit den anderen beiden Reiterinnen harmonierte der zwölfjährige Hengst und wurde bestes Pferd des U25-Derbys.

Derby-Aus für Hubertus Schmidt
Schlechte Nachrichten gab es am Samstag jedoch von Hubertus Schmidt, der sich am Freitag souverän für das Finale des Deutschen Dressur-Derbys der Senioren qualifiziert hatte. Im Grand Prix Special wurde er nach seiner Prüfung disqualifiziert, denn seine Stute Stella Pack Ganda wies eine kleine, wundgescheuerte Stelle am Bauch auf, was nach internationalem Reglement den Ausschluss bedeutet. Ein FEI-Tierarzt bestätigte jedoch, dass die Wunde vor Beginn der Prüfung noch nicht zu sehen gewesen und auch nicht vom Sporen aufgestochen sei. Reitmeister Schmidt vermutete, dass die Stelle eher von seinem Stiefel aufgescheuert worden war. Er zog die Stute vom Derby-Start zurück. Für ihn rückt die Dänin Nathalie zu Sayn-Wittgenstein nach. Das Dressur-Derby findet somit ohne deutsche Beteilung statt. Den Grand Prix Special gewann der Spanier Borja Carrascosa mit der 14-jährigen Fuchsstute Wonder (73.059 Prozent). Die Schwedin Michelle Hagman und Happiness wurden Zweite (73.020 Prozent) vor B-Kader-Reiterin Bernadette Brune (Westerstede) mit Lights of Londonderry (70.922 Prozent). Für Hubertus Schmidt endete der Tag aber doch noch erfolgreich. Mit Hedelunds Mefisto und glatten 77 Prozentpunkten gewann er die Kür vor Marcus Hermes (Billerbeck) und Royal Mirage (73.6 Prozent).

Alle Ergebnisse und den Zeitplan des Deutschen Spring- und Dressurderbys in Hamburg finden Sie unter engarde.de/events/130.

Quelle: fn-press