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Goldenes Reiterkreuz für Cornelia Endres

Riesenbeck (fn-press). 141 Medaillen – das ist die Bilanz von Pony-Bundestrainerin Cornelia Endres. So erfolgreich wie sie ist bisher kein… Artikel lesen

Martina Brueske
13.09.2020 2 min lesen
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Riesenbeck (fn-press). 141 Medaillen – das ist die Bilanz von Pony-Bundestrainerin Cornelia Endres. So erfolgreich wie sie ist bisher kein anderer Trainer im Pferdesport gewesen. Für ihre Verdienste für den deutschen Pferdesport ist sie im Rahmen der Deutschen Jugendmeisterschaften Dressur mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet worden – eine der höchsten Auszeichnungen, die die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) zu vergeben hat.

Seit 1978 hat sich Cornelia Endres in den Dienst des deutschen Pferdesports und vor allem der Pony-Dressur gestellt. 64 Goldmedaillen, 42 Mal Silber und 33 Mal Bronze gehen dabei auf ihr Konto. „Wichtiger, als all die Erfolge, die Conny Endres mit ihren Pony-Reitern gesammelt hat, ist ihr Beitrag zur Entwicklung der Persönlichkeit der Kinder“, sagte DOKR-Geschäftsführer Dr. Dennis Peiler, als er Cornelia Endres das Reiterkreuz in Gold überreichte. „Sie waren Trainerin, Lehrerin, Psychologin, Motivatorin und oft Seelentrösterin für die Kinder.“

Cornelia Endres sagte bei ihrer Ehrung selbst: „Danke an euch, an die Kinder. Ihr wart es wert, jeden Tag dieser 42 Jahre. Es ist toll zu sehen, wenn sich aus meinen Kindern nicht nur tolle Reiter sondern vor allem selbstbestimmte Persönlichkeiten entwickeln. Es war wahrlich nicht immer einfach und ich möchte auch an die jungen Reiter bei der DJM mitgeben, dass es okay ist, Fehler zu machen. Ihr dürft Fehler machen und man kann nur durch ausprobieren lernen und sehen, was einen weiter bringt.“ Für sie sei es das größte Lob, wenn Reiter aus ihrer Ponyzeit erfolgreich ins Junioren- und Junge-Reiter-Lager wechseln und sich die guten Grundlagen ihrer Arbeit zeigen.

Die Pony-Bundestrainerin, die in Pirmasens geboren wurde, diplomierte nach ihrem Sportstudium in Saarbrücken als Sportlehrerin. 1976 schickte sie ihre Initiativbewerbung an die Deutsche Reiterliche Vereinigung, mit dem Angebot, ihre Kenntnisse als Sportlehrerin in die Arbeit der FN einzubringen. Mit Erfolg: 1977 begann sie bei der FN als Nachwuchsführungskraft und wurde 1980 verantwortliche Trainerin der Pony-Dressurreiter. Ihre Diplomarbeit schrieb sie zum Thema „Bewegungslehre und Körpertraining des Dressurreiters“, das machte sich auch in ihrer Arbeit als Bundestrainerin bemerkbar, denn Reiterfitness war ihr stets ein wichtiges Anliegen.

Cornelia Endres geht zum Ende des Jahres in den Ruhestand. Caroline Roost wird mit dem Jahreswechsel als ihre Nachfolgerin antreten und gemeinsam mit Hans-Heinrich Meyer zu Strohen die Nachwuchskader betreuen. Endres sagte: „Ich wünsche meiner Nachfolgerin Caro alles Gute. Ich werde weiterhin das machen, was ich ganz gut kann: Trainieren.“ lau

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