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Frühlingsgefühle und Heimsiege bei Horses & Dreams meets Canada

Hagen a.T.W. — Der zweite Tag von Horses & Dreams meets Canada begann mit dem Grand Prix Special der CDI3*… Artikel lesen

Martina Brueske
21.04.2022 3 min lesen
Frederic Wandres und Quizmaster trabten zum Sieg im CDI1* FEI Prix St. Georges, präsentiert von Gartencenter Kemper GmbH & Co. KG (c) LL Foto

Hagen a.T.W. — Der zweite Tag von Horses & Dreams meets Canada begann mit dem Grand Prix Special der CDI3* Tour, präsentiert vom Aachener Dressur-Verein e.V.. Isabell Werth war bereits gestern im Grand Prix siegreich mit der 10-jährigen Stute Superb und die Rekordmeisterin aus Rheinberg konnte an diese Top-Leistung anknüpfen. Die Richter waren sich einig, 75,404% gab es für die Hannoveraner Tochter von Surprice. Der zweite Platz ging wie am Vortag an Emma Kanerva (FIN) und Mist of Titanium OLD. Young-Shik Hwang war mit dem 10-Jährigen Hannoveraner Bluebarry Dream vielleicht die große Überraschung. Der Südkoreaner, der auf dem Hof Kasselmann trainiert und reitet, erhielt für seine Vorstellung 73,127% und den dritten Platz.

Werth hat große Erwartungen an Superb, aber sagt auch: “Sie ist von der Bewegung her groß angelegt, ich möchte sie deswegen in der Ausbildung schonend reiten. Wenn man mit so einem Pferd beim Training zu schnell voran geht, kann es zu Verletzungen kommen.” Der Hengst DSP Quantaz ist daher ihr Nummer Eins Partner für die Weltmeisterschaften in Herning im August und unterstrich seinen Status auch eindrucksvoll mit dem Sieg und 77,956 % im Grand Prix der CDI4* Tour für den Special am Samstag. “Er war super drauf und hat eine ganz tolle Piaffe und Passage-Tour und super Pirouetten gezeigt. Vielleicht war er noch ein bisschen übermotiviert in der ersten Trab-Traversale, aber ich war wirklich happy mit der Art und Weise, wie er es gemacht hat — mit Kraft und Ausdruck,” lobte eine glückliche Werth ihren stolzen “Macho”, der sich offensichtlich sehr über den Frühling und Start der grünen Saison freut.  Juliette Ramel wurde mit dem KWPN-Wallach Buriel K.H. Zweite. Die schwedische Reiterin erhielt 76,261% für ihre Prüfung. Der dritte Platz ging an Benjamin Werndl (Aubenhausen) mit Famoso OLD. Das Ergebnis für dieses Paar war 76,065 %.

Am Abend gab es noch einen Grund zum Feiern für das Team Hof Kasselmann: Frederic Wandres gewann mit Quizmaster den CDI1* FEI Prix St. Georges, das Paar wurde mit 74.794% für die harmonische Vorstellung belohnt. Platz zwei ging an Bart Veeze (NED) und Imposantos, den dritten Platz sicherte sich Ingrid Klimke (Münster) auf Equitana’s Firlefranz.

Team Dagobertshausen in Top-Form

Der Sieg im Preis der Reitsportmarke Covalliero in der Mittleren Tour gehörte Felix Hassmann (Lienen) mit dem Holsteiner Quiwitino WZ. Die Kombination war fehlerfrei und erzielte die schnellste Zeit von 56,81 Sekunden. “Die Prüfung heute Morgen verlief sehr gut”, so Hassmann. “Ich freue mich sehr, dass er hier seinen ersten Parcours gewonnen hat. Ich werde ihn morgen reiten und dann am Sonntag im CSI2* Finale starten. Heute Morgen sind viele Reiter eine schnelle Runde geritten. Ich habe mir zuerst einige Kombinationen zu Hause auf ClipMyHorse angesehen, ich lebe ja nicht weit entfernt von Hagen a.T.W.. Quiwitino WZ hat sich super angefühlt und wirklich gut mitgemacht. Ich habe ihn dreijährig bekommen, er ist also schon seit sieben Jahren bei mir. Bei den Weltmeisterschaften der fünfjährigen Springpferden wurde er 2017 Zweiter.”Laura Klaphake (Mühlen) musste sich mit dem neunjährigen, in der Lewitz gezogenen Concollon PS knapp geschlagen geben. Der dritte Platz ging an Richard Vogel (Dagobertshausen) im Sattel von Hugo Simon’s Stute Charisma HS.

Beim Preis der Gemeinde Hagen, der ersten Qualifikation zum Theurer Trucks Youngster Cup, blieb Wolfgang Puschak (Bonstetten) mit der siebenjährigen Zirona Blue in Führung. Das Paar war fehlerfrei und erzielte in dieser Prüfung für junge Pferden die Bestzeit (56,63 Sek). Felix Hassmann belegte den zweiten Platz mit der Schimmelstute C’est la Vie — exakt eine Sekunde langsamer als Puschak. Auf dem dritten Platz landete Sophie Hinners (Dagobertshausen) mit Bonfire Heart. Die Kombination lies das Holz unberührt in einer Zeit von 59,33 Sekunden.

David Will (Dagobertshausen) gewann den PricewaterhouseCoopers-Preis der Großen Tour mit der Stute Concordia (von Colorit). Die Kombination war fehlerfrei und mit 59,56 Sekunden waren sie blitzchnell. Der zweite Platz ging an den Belgier Andres Vereecke mit dem Diamant de Semilly-Sohn D’Artagan RR. Das Paar blieb ohne Springfehler und die Uhr stoppte bei 62,94 Sekunden. Harm Lahde (Königslutter am Elm) wurde Dritter mit Oak Grove’s Commander Bond (v. Comme il Faut). Das Duo war in 63,15 Sekunden ebenfalls fehlerfrei.

Der Sieger im Preis der Sparkasse Osnabrück, CSI2* Springen kommt aus Brasilien. Yuri Mansur und El London King waren einen Hauch schneller als Koen Vereecke (BEL) im Sattel von Bonfois Van’T Hof V Eversen Z. Platz drei blieb sozusagen in der Nachbarschaft des Hof Kasselmann, Frederick Troschke aus Hagen a.T.W. und Miss Plot vd Knuffel komplettierten das Podium.

Der Höhepunkt am Freitag ist sicherlich das Finale der BEMER Riders Tour Saison 2021 um 16:30 Uhr. Tickets für Horses & Dreams meets Canada gibt es an der Tageskasse.

 

Alle Ergebnisse gibt es hier.