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Fohlen-Preisspitze für 79.500 Euro in Olympische Hände

Gleich um die erste Offerte der Schockemöhle/Helgstrand International Online Fohlen-Auktion entbrannte ein Bieterduell, welches erst bei einem Schlussgebot von rekordverdächtigen… Artikel lesen

Martina Brueske
25.06.2021 1 min lesen
79.500 Euro-Preisspitze Brandtbjergs Fiji Foto: Archiv Helgstrand Dressage

Gleich um die erste Offerte der Schockemöhle/Helgstrand International Online Fohlen-Auktion entbrannte ein Bieterduell, welches erst bei einem Schlussgebot von rekordverdächtigen 79.500 Euro entschieden war – zugunsten der Österreichischen Dressur-Olympiasiegerin Sissy Max-Theurer. Das bewegungsopulente Hengstfohlen Brandtbjergs Fiji, abstammend vom amtierenden Bundeschampion und zweifachen Oldenburger Landeschampion Fynch Hatton, geht mütterlicherseits auf den Stamm des Don Romantic zurück.

Zweite Dressur-Preisspitze war die Totilas-Tochter Tonight’s Symphony, die Kunden aus Deutschland 30.000 Euro wert war. Mit einem Zuschlagspreis von 29.000 Euro nur unwesentlich „günstiger“ war Brix Fridaye, ein Sohn des Franklin aus einer Revolution-Mutter, aus dessen Mutterstamm bereits zahlreiche, international erfolgreiche Dressurpferde kommen.

In Schweden aufwachsen wird das Stütchen She’s Perfect. Die Tochter des Oldenburger Reservesiegerhengstes und dänischen Prämienhengstes So Perfect kam für 22.500 Euro unter den virtuellen Hammer.

Das teuerste Springfohlen kostete 18.500 Euro: Coonando (v. Chacoon Blue) teilt sich den Mutterstamm mit dem Springstar Diavoltan OLD.

Der Gesamtumsatz für die 21-köpfige Kollektion herausragender Nachwuchstalente betrug 382.000 Euro. Der Durchschnittspreis der elf Dressurfohlen lag bei 23.227 Euro, der der zehn Springfohlen bei 12.650 Euro. 

Nach der Auktion ist vor der Auktion. Derzeit laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Schockemöhle/Helgstrand International Online Fohlen-Auktion, die im August des Jahres veranstaltet werden soll.