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Was heute wichtig ist (29.06.2019)

Moin liebe Horsewebber, wenn man sich entscheidet mit seinem Pferd Kutsche zufahren, stellt sich schnell die Frage der Ausrüstung. Hier… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
29.06.2019 3 min lesen
Symbolbild (pixabay)

Moin liebe Horsewebber,
wenn man sich entscheidet mit seinem Pferd Kutsche zufahren, stellt sich schnell die Frage der Ausrüstung. Hier sollte die Ausrüstung und Kleidung unter Aspekten der Funktionalität und Sicherheit gewählt werden. Wir haben euch hier einmal das Wichtigste für den Einspänner zusammengefasst:

Beim Einspänner hat man zwei spitze Stränge, beim Zweispänner einen stumpfen (innen) und einen spitzen Strang (außen), der 5 cm länger ist, damit das Ortscheit gerade steht. So besteht der Strangstutzen von Ein- und Zweispänner, Stränge aus:
Patentöse, Oberblattstößel, Strangstutzenschnalle, kleiner Bauchgurt, Strang, spitzer Außenstrang, stumpfer Innenstrang, Strangöse und Aufziehleder (Strangschoner). Bilder hierzu findet ihr hier.
Das Hintergeschirr (Einspänner) besteht aus:
Tragriemen (Gabelriemen), Scherriemen, Trageriemenstößel, Umgang, Schweifmetze (angenäht) und dem Schlagriemen.

Der Unterschied beim Zweispännerhintergeschirr ist, dass das Zweispännerhintergeschirr anstelle der Scherriemen zusätzlich zwei Verbindungsriemen zur Strangschnalle besitzt. Diese werden zusammen mit dem Strang in der Strangschnalle verschnallt.

 

Veranstaltung des Tages:
27.-30.06. Knokke/BEL CSI5*
ZeitplanErgebnisseLivestream

 

TV-Tipp des Tages:
29.06.2019 | 20:00 Uhr | Eurosport
Global Champions Tour 2019 in Monaco/MON

 

Information des Tages:

Das Kopfstück: Nachdem das Genick ausgeputzt ist und der Schopf gerichtet wurde, stellt der Fahrer sich links neben das Pferd und legt das Kopfstück an. Zuerst wird der Kehlriemen so verschnallt, dass die Schnalle des Kehlriemens und die des Backenstückes auf einer Höhe sind. Er darf nicht zu lose verschnallt werden, damit das Pferd sich das Kopfstück nicht herunterschütteln kann. Danach wird der Nasenriemen verschnallt. Zuletzt wird die Kinnkette nach rechts ausgedreht, 1/2-mal mehr, von oben nach unten und von hinten nach vorne in den Kinnkettenhaken eingehängt.

Wir gehen davon aus, dass das Geschirr komplett zusammengeschnallt und an der Wand ordentlich aufgehängt worden ist. Man nimmt das Geschirr so von der Halterung, dass Schweifriemen und Kammdeckel über dem rechten oder linken Unterarm liegen. Mit den Händen greift man das Geschirr in Höhe der Strangschnallen und nimmt es herunter. Damit geht man zum Pferd, das der Gehilfe losgebunden hat und so steht, dass man sich davorstellen kann. Dann streift man das Geschirr vorsichtig über den Kopf des Pferdes, ohne die Augen zu berühren. Anschließend dreht man das Geschirr in Mähnenrichtung und legt den Kammdeckel hinter dem Widerrist auf. Als Nächstes 4 56 DIE FAHRABZEICHEN Die Ausrüstung von Fahrer und Pferd Welsh-Partbred-Ponys in Brustblatt-Anspannung Merke • Das Kopfstück wird von oben nach unten geschlossen und von unten nach oben geöffnet. Die Fahrabzeichen_2014 Druck 23.04.14 16:55 Seite 56 ordnet man die Stränge. Den Schweifriemen legt man an, indem man den Schweif vorsichtig an der Schweif rübe nach oben hält und die Schweifmetze darüberstreift. Weil dabei der Kammdeckel meistens nach hinten verrutscht, wird dieser nochmals an die richtige Stelle hinter den Widerrist gerückt. Dann schließt man zuerst den großen Bauchgurt und anschließend den kleinen Bauchgurt. Der kleine Bauchgurt sollte so geschnallt sein, dass noch eine senkrecht gestellte Hand zwischen Gurt und Pferdebauch Platz findet. Die Schnallen beider Bauchgurte sollten immer auf einer Höhe sein. Dabei sollte immer das letzte Loch als Reserveloch freigehalten werden, falls der Gurt einmal ausreißen sollte. Kopfstück und Leinen werden am Pferd wie beim Kumtgeschirr aufgeschirrt. Die Leinen liegen geordnet und griffbereit


Einspannen eines Einspänners:
Zunächst wird das Pferd rückwärts in die Gabel oder Schere geführt. Danach werden die Landen in die eisernen Trageösen gelegt. Die linke Lande wird gesichert, indem man den Befestigungsriemen um die Lande legt, diesen dann durch die Öffnung der eisernen Trageöse, durch die Lederschlaufe und durch die Doppelschnalle schiebt, wo er dann mit dem Stoppriemen verschnallt wird.
Quelle: pferd-aktuell.de

Heute auf keinen Fall vergessen:
Das Pferd, denn sonst wird das Kutsche fahren anstrengend! 😉

 

Eure Jackie von Horseweb

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Jaqueline Weidlich

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut. -Henri Cartier-Bresson