Fahren, Morgenpost

Was heute wichtig ist (26.06.2019)

Moin liebe Horsewebber, gestern haben wir euch die Familie Sandmann vorgestellt und sind somit in die neue Themenwoche der Morgenpost… Artikel lesen

Marike Weber
26.06.2019 2 min lesen
Symbolbild (Wanstrath, Karl-Heinz (GER) Donaueschingen – CHI 2017 Marathon, Gespannfahren © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz)

Moin liebe Horsewebber,

gestern haben wir euch die Familie Sandmann vorgestellt und sind somit in die neue Themenwoche der Morgenpost gestartet: Die Fahrsport-Woche. Der Fahrsport beinhaltet im weitersehen Sinne allgemein das Ziehen von Kutsche oder Wagen durch Pferde. Diese Art der Fortbewegung hat schon eine längere Tradition als die Reiterei. Bereits im antiken Olympia gehörte das Wagenrennen zum Programm. Genau so gehört auch heute im modernen Turniersport das  Fahren, jedoch ist es bisher nicht gelungen das Fahren wieder als olympische Disziplin aufzunehmen. Dennoch, der Fahrsport wird immer beliebter!

 

Veranstaltung des Tages:
Heute ist turnierfrei!

 

TV-Tipp des Tages:
26.06.2019 | ClipMyHorse
Springturnier „Bonhomme Open2 – Gestüt Bonhomme

 

Information des Tages:

Im Fahrsport gibt es drei Prüfungen: Dressurprüfungen, Geländeprüfungen und das Hindernisfahren. Diese können einzeln gewertet werden, es gibt jedoch auch kombinierte Prüfungen, bei denen das Gespann mit den besten Wertungen in allen drei Teilprüfungen siegt. Jede Teilprüfung hat seine eigenen Schwerpunkte.

In der Dressur stehen die Gymnastizierung des Pferdes und die Überprüfung des Ausbildungsstandes im Vordergrund. Hier wird auf einem Fahrviereck eine vorgeschriebene Dressuraufgabe absolviert. Wie auch beim Reiten, besteht die Dressuraufgabe besteht vorwiegend aus bestimmten Hufschlagfiguren, die in den vorgegebenen Gangarten (Schritt, Trab, selten auch Galopp) und im verlangten Gangmaß (z. B. Arbeitstrab, starker Trab) zu absolvieren sind.

Bei dem Hindernisfahren, auch Kegelfahren genannt, geht es vor allem um Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Gehorsam und Durchlässigkeit der Pferde. Je nach Schwierigkeitsgrad sind unterschiedlich viele Kegel aufgestellt, die auf einer festgelegten Strecke möglichst schnell durchfahren werden müssen.

Das Herzstück eines jeden Fahrturniers ist die Geländeprüfung (Marathon) mit ihren spektakulären Hindernissen. Hier müssen natürliche und künstliche Geländehindernisse, wie zum Beispiel Brücken, kleine Bachläufe oder enge und kurvenreiche Wege überwunden und der Parcours möglichst schnell zurück gelegt werden.

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Heute auf keinen Fall vergessen:
Der Fahrsport ist mehr als „nur“ eine schöne Kutschfahrt durch die Felder, sondern eine anspruchsvolle Disziplin des Pferdesports.

Eure Marike  von Horseweb

Marike Weber

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ (Albert Einstein)