Überraschung im Weltcup der Fahrer – Georg von Stein frustrierter Vierter

von Larissa Lienig
21. Januar 2018
21.01.2018
ca. 2 Minuten

Dem Mann aus der französischen Schweiz gelang heute das, was alle Fahrer sich vornehmen, wenn sie einen internationalen Wettbewerb fahren: Boyd Exell schlagen. Jérôme Voutaz holt den Sieg im Weltcup mit seinem Gespann und hält sich alles offen für das Finale in Bordeaux. Widerristhöhe bring Vorteile in Form von Wenigkeit und Durchlässigkeit. Die vier Pferde vor Voutaz’ Wagen sind zusammen seit ie Fohlen sind und bilden eine großartige Einheit.

Mit 278,45 Sekunden nach dem Stechen war ihm der Sieg sicher. Belgier Glen Geerts war in der ersten Runde schneller gewesen, nahm im Stechen aber zwei Abwürfe mit. Am Ende ist es mit insgesamt 286,91 Sekunden der zweite Platz. Ein ungewohnter Anblick bot sich dann in der Tabelle. Der mehrfach in dem Sport dekorierte Australier Boyd Exell platzierte sich auf dem dritten Platz. Ein Abwurf im Gelände kosteten ihn fünf Strafsekunden. Schließlich beendete er das Stechen mit seinem Gespann bei 287,03 Sekunden.

Das Finale im Blick

Exell war schon vor dem Wettbewerb für das Finale der Vierspänner in Bordeaux qualifiziert. Für dem Belgier Geerts musste es aber einer der vorderen beiden Plätze sein. Dementsprechend erleichtert kann er jetzt nach Hause fahren, bevor er die anderen Fahrer im Februar zum Finale in Frankreich wiedertrifft.

Frustrierter von Stein

Auf Platz vier steht Georg von Stein als einziger Deutscher Vertreter. Total enttäuscht. Der zweite Platz von Glenn Geerts verhindert die Finalteilnahme von Stein.
„Für mich war es eine sehr anstrengende Saison, bei der es am Ende nicht so glücklich gelaufen ist. Eines meiner Pferde hat sich in Mechelen verletzt, ich bekam daraufhin ein anderes von Christoph Sandmann zur Verfügung gestellt. Das hat auch alles gut geklappt, allein am Ende war ich eben nicht schnell genug. Glen hat alles riskiert und die Nase vorn, das muss ich akzeptieren. Natürlich bin ich sehr enttäuscht, sonst wäre ich auch kein guter Sportler. Zumal es super knapp war”, zitiert ihn St-Georg.de nach dem Rennen.

Quelle: St-Georg.de

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