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Sieg für Ponyfahrerin Katja Berlage in Schildau

Sichtung der Ponyfahrer für die Weltmeisterschaft in Ungarn Schildau (fn-press). Wieder einmal war das nordsächsische Schildau Gastgeber eines hochrangigen Events… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
06.08.2019 3 min lesen
Symbolbild © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Sichtung der Ponyfahrer für die Weltmeisterschaft in Ungarn

Schildau (fn-press). Wieder einmal war das nordsächsische Schildau Gastgeber eines hochrangigen Events im Fahrsport. Hier trafen sich die deutschen Ponyfahrer aller Anspannungsarten um sich ein weiteres Mal unter internationaler Beteiligung für die diesjährige Weltmeisterschaft der Ponyfahrer vom 25. bis 29. September im ungarischen Kisber zu empfehlen.

Das Fahrturnier in Schildau war nach der Deutschen Meisterschaft in Bad Segeberg eine weitere vorgeschriebene Sichtungsstation für die deutschen Ponyfahrer aller Anspannungsarten. Anders als sonst üblich starten die Fahrer in der Fahrsport-Arena in Schildau zuerst in der Dressur, dann im Hindernisfahren und am letzten Tag erst in der Geländeprüfung.

Pony-Einspänner: Sieg für Katja Berlage

Der Sieg in der Kombinierten Prüfung ging an Katja Berlage (Nettetal) mit Nordstern´s Störtebecker mit 130,70 Punkten. Dafür zählten ein erster Platz in der Dressur, ein dritter Platz im Marathon und ein achter Platz (ein Abwurf) im Kegelparcours. Hinter ihr platzierte sich die Dänin Maria Buchwald mit Donald auf dem zweiten Platz mit 132,23 Punkten. Sie war hinter Katja Berlage auch Zweite der Dressur. Mit 135,11 Punkten folgte den Beiden Cedric Scherrer aus der Schweiz mit Calypso. Er war der beste im Gelände. Sandra Schäfer (Nordwalde) folgte ihm in dieser Disziplin mit Carino S. Drei Fahrer blieben im Kegelparcours fehlerfrei. Darunter mit der besten Zeit Pia Grundmann mit Darisco, dann folgend Marissa Schuiling (NED) mit Kyra und Maria Buchwald mit Donald. Insgesamt waren 23 Einspänner aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, der Schweiz, aus Österreich, Schweden und Estland am Start.

Pony-Zweispänner: Christof Weihe vor Pfeffer und Baackmann

21 Zweispänner traten im Kampf um Sieg und Platzierung bei den Zweispännern an. Mit Fahrern aus Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich waren sie vertreten. In der Kombinierten Wertung holte sich Christof Weihe (Petershagen) mit 122,69 Punkten überzeugend den Sieg. In der Dressur hatte er den zweiten Platz belegt. In dieser Teildisziplin wurde er nur von Jan-Felix Pfeffer (Oering) mit einer Leistung von 37,32 Punkten geschlagen. Jan-Felix Pfeffer fiel im Gelände zurück und bekam im Kegelparcours 0,02 Punkte auf sein Konto. In der Endwertung belegte er mit 125,59 Punkten Platz zwei. Dritter wurde der amtierende Deutsche Meister Dieter Baackmann (Emsdetten) mit131,13 Punkten. Er war auch Dritter in der Dressur, konnte diese Position im Gelände und dem Hindernisfahren verteidigen. Die Siegerin im Marathon Carine Poentis (FRA) wurde Vierte im Gesamtfeld der Zweispänner. Ihr folgte mit Rodinde Rutjens (NED) die Zweitplatzierte im Gelände. Fehlerfrei im Kegelparcours blieben in der Reihenfolge: Denny Pethke (Rochlitz), Roman Elend (AUT) und Stephan Koch (Krukow).

Pony-Vierspänner: Platz drei für Dieter Höfs

Mit sieben Teilnehmern aus Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und Großbritannien war das Starterfeld bei den Vierspännern eher klein. Hier war das Maß aller Dinge die Niederländerin Marijke Hammink mit Siegen in Dressur, Marathon und im Kegelparcours. In der Kombinierten Wertung gingen 131,33 Punkte auf ihr Konto. Ihr folgte an zweiter Stelle der Brite Roger Campbell mit 142,26 Punkten. Dafür zählten für ihn ein dritter Platz in der Dressur, ein zweiter im Gelände und ein dritter im Hindernisfahren. An dritter Stelle positionierte sich Dieter Höfs (Weil der Stadt) mit 154,76 Punkten. Er hatte den zweiten Rang in der Dressur belegt. Dr. Jürgen Schwarzl/FN

Jaqueline Weidlich

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut. -Henri Cartier-Bresson