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Alle deutschen Zweispänner-Pferde passieren Verfassungsprüfung

DVerebkau (fn-press). Die Weltmeisterschaften der Zweispänner sind mit der Verfassungsprüfung gestartet. Alle 27 deutschen Pferde sind „fit to compete“. Daraufhin… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
12.09.2019 2 min lesen
Symbolbild © www.sportfotos-lafrentz.de / Stefan Lafrentz

DVerebkau (fn-press). Die Weltmeisterschaften der Zweispänner sind mit der Verfassungsprüfung gestartet. Alle 27 deutschen Pferde sind „fit to compete“. Daraufhin hat Cheftrainer Karl-Heinz Geiger bekannt gegeben, wer für die deutsche Mannschaft fährt. Das sind Sandro Koalick (Drebkau), Lars Schwitte (Stadtlohn) und Arndt Lörcher (Wolfenbüttel).

„Wir haben uns dafür entschieden mit Lars und Sandro zwei Dressur-Spezialisten ins Team zu nehmen. Außerdem ist Sandro ein starker Geländefahrer. Da wir hier ein sehr anspruchsvolles Gelände mit langen Hindernissen haben, haben wir uns für Arndt Lörcher, einen weiteren starken Geländefahrer entschieden“, erklärt Cheftrainer Karl-Heinz Geiger die Mannschaftsaufstellung. In dieser Zusammensetzung mit Sandro Koalick, Lars Schwitte und Arndt Lörcher hat das deutsche Team außerdem Anfang Juli den Nationenpreis der Zweispänner in Schwaiganger gewonnen. Sechs weitere deutsche Fahrer sind bei der Heim-WM in Drebkau dabei. Als Einzelfahrer starten Marco Freund (Dreieich), Torsten Koalick (Drebkau), Anna Sandmann (Lähden), Stefan Schottmüller (Kraichtal), Sebastian Warneck (Rangsdorf) und Jörg Zwiers (Emlichheim). Unterstützt wird Geiger in Drebkau vom ehemaligen Bundestrainer der Ein- und Zweispänner Eckardt Meyer, der ihm bei der WM als Co-Trainer zur Seite steht.

In Drebkau in der Nähe von Cottbus auf der Anlage von Torsten Koalick und seinem Sohn Sandro, auf der der Reit- und Fahrverein „Am Schlosspark Raakow“ beheimatet ist, findet erstmalig eine Weltmeisterschaft der Zweispänner statt. Hier treffen sich 83 Zweispännerfahrer aus 24 verschiedenen Nationen. Um die Mannschafts-Medaillen fahren 16 Teams mit, denn eine Mannschaft muss mindestens aus zwei Fahrern bestehen. Am Donnerstag und Freitag findet die Dressur statt, Samstag geht es dann ins Gelände. Nach dem Hindernisfahren am Sonntag entscheidet sich dann, wer neue Weltmeister wird. Das deutsche Team hat bei der WM 2017 im slowenischen Lipica Silber gewonnen, amtierender Weltmeister ist die Mannschaft aus Ungarn. In der Einzelwertung hat Sebastian Warneck 2017 Silber hinter dem Ungarn Martin Hölle gewonnen, der als amtierender Weltmeister nach Drebkau kommt.

Weitere Infos zur WM unter http://wch-pairs2019-drebkau.de

 

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